Fördergelder vom Bund für Breitbandausbau

Das Amt Rantzau und der Zweckverband Breitband Marsch und Geest bekommen Millionenförderung für ein schnelles Internet

Foto: vlnr: Heinz Brandt (Amtsdirektor Rantzau), Ernst Dieter Rossmann (SPD-MdB), Jürgen T. Neumann (Zweckverband Breitband Marsch und Geest)

Foto: vlnr: Heinz Brandt (Amtsdirektor Rantzau), Ernst Dieter Rossmann (SPD-MdB), Jürgen T. Neumann (Zweckverband Breitband Marsch und Geest)

Die Digitalisierung schreitet zügig voran. Leben und arbeiten ohne Smartphone und Internet sind heute kaum noch denkbar. Daher sind wir auf eine leistungsstarke und schnelle Internet-Verbindung angewiesen – im urbanen wie im ländlichen Raum. „Umso mehr freue ich mich, dass mit dem Amt Rantzau und dem Zweckverband Breitband Marsch und Geest unser Kreis gleich zweifach vom Breitbandförderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur profitiert“, teilt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestags-abgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann mit.

2,3 Millionen € fließen in die Kassen vom Amt Rantzau, 3,9 Millionen € in die des Zweckverbands Breitband Marsch und Geest. Am Dienstag, den 21. März 2017, erhielten stellvertretend Heinz Brandt, Amtsdirektor vom Amt Rantzau, und Jürgen T. Neumann, der Vorsteher des Zweckverbands Breitband Marsch und Geest vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Enak Ferlemann und in Anwesenheit von Ernst Dieter Rossmann die Förderbescheide. Rossmann: „Damit ist ein weiterer Schritt erfolgt für den Ausbau eines schnellen, leistungsfähigen Internets im gesamten Kreis Pinneberg.“

Amt wie Zweckverband sollen in Kooperation mit privaten Unternehmen ein flächendeckendes Glasfasernetz in ihren Gebieten errichten.

Priorität haben laut Förderrichtlinien des Bundes dabei die sogenannten weißen Flecken, d.h. überhaupt nicht versorgte Gebiete, vor den schwarzen Flecken, d.h. bisher bis zu 30 Mbit/s versorgt. Die Vorgabe des BMVI ist ambitioniert: Bis Ende 2018 sollen alle geplanten Verbindungsleitungen fertig gestellt sein.

2016 erhielten das Amt Rantzau, der Zweckverband Breitband Marsch und Geest sowie das Amt Elmshorn Land bereits jeweils 50.000 Euro aus dem Bundesförderprogramm, um ihre jeweiligen Projekte zu entwickeln. In einer zweiten Runde wird sich dann herausstellen, ob auch das Amt Elmshorn-Land einen Förderbescheid erhält.

Das Thema Breitbandausbau wird auch auf Landesebene groß geschrieben. Neben dem Bund engagiert sich auch das Land Schleswig-Holstein mit seiner Breitbandstrategie 2030 für eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte mit Glasfaseranschluss.

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Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich, Wahlkreis

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