Ausbaggerung der Pinnau kommt in diesem Sommer

Weil die Verschlickung der Pinnau nicht nur für die Uetersener Feldmühle, sondern auch für den anderen Schiffsverkehr ein Problem ist, hat sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann immer wieder dafür eingesetzt, dass eine Lösung für die Ausbaggerungsmaßnahmen gefunden wird. Rossmann: „Ich habe zum wiederholten Mal beim Bundesverkehrsministerium nachgefragt, wie weit das Vergabeverfahren ist. Jetzt gibt es endlich eine positive Nachricht!“

Die neuste Antwort des Ministeriums enthält die positive Mitteilung, dass beim vom Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg 2017 ausgeschriebene Vergabeverfahren zur Anbietung von geeignetem Gerät für die Nassbaggerarbeiten in der Pinnau endlich der Auftrag an einen Anbieter vergeben wurde. In der 21. Kalenderwoche im Mai wurde mit den erforderlichen Peilarbeiten (Baggervorpeilungen) begonnen. Im Anschluss daran sollen die auszuführenden Nassbaggerarbeiten durchgeführt und in der zweiten Julihälfte abgeschlossen werden.

Rossmann: „Ich freue mich, dass es hier endlich einen Fortschritt gibt und wir damit rechnen können, dass die Pinnau in diesem Sommer wieder sicher befahrbar wird.“

Rossmann informiert

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2 Kommentare zu “Ausbaggerung der Pinnau kommt in diesem Sommer
  1. Jürgen Voß sagt:

    Sehr geehrter Herr Rossmann,
    Ihre Freude über die Ausbaggerung der Pinnau kann ich als Autofahrer leider nicht teilen. Bereits jetzt braucht man nachmittags für die letzten paar hundert Meter aus Moorrege regelmäßig 10 bis 15 Minuten nach Uetersen (genauso lange wie für die gesamt Fahrt von Pinneberg). Wird demnächst wieder die Brücke geöffnet wird es voraussichtlich lange Rückstaus bis Heist bzw. aus Richtung Pinneberg bis Ortsausgang Moorrege geben. Es wird dann wohl schätzungsweise 30 bis 45 Minuten dauern, bis man Uetersen erreicht. Darüber hinaus wird es wieder zu einem Vabanquespiel, wann man zu Hause ist. Termine macht man da besser nicht.
    Leider hat die Stadt Uetersen keinen Plan, wie die Verkehrssituation am Ostbahnhof entspannt werden könnte. Oder es ist ihr egal.

    • Ernst Dieter Rossmann sagt:

      Sehr geehrter Herr Voß,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Dass Sie als Nutzer der Straßen über eine weitere Belastung über die phasenweise Öffnung der Klappbrücke unzufrieden wären, kann ich nachvollziehen. Sie haben vielleicht in den vergangenen Monaten mitverfolgt, dass ich mich gegenüber dem Landesbetreib Straßenbau und dem FDP-Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz für eine vernünftige Koordinierung der Baumaßnahmen in unserer Region eingesetzt habe. Ich erlebe als Nutzer der Straßen bei uns im Kreis regelmäßig selbst, dass die Verhältnisse an bestimmten neuralgischen Punkten und auf bestimmten Strecken vorsichtig gesagt problematisch sind. Eine zusätzliche Belastung auf „Ihrer“ Strecke ist auch aus meiner Sicht schwerlich zumutbar.
      Die Ausbaggerung der Pinnau mit der Folge, dass die Feldmuehle die An- und Abtransport per Schiff nutzen kann, ist aus meiner Sicht gleichwohl sinnvoll. Zunächst einmal ist es ja so, dass die Baggerarbeiten selbst keine Belastung für den Straßenverkehr darstellen. Wichtig aber ist: Für jeden Transport, der nicht über das Wasser erfolgen kann, muss eine große Zahl von LKWs die Last übernehmen – mit der Folge, dass die Straßen in und um Uetersen, insbesondere über die L 110 oder aber über Moorrege, Appen und Pinneberg jeweils von und zur Autobahn, die zusätzliche Belastung tragen müssen. Für die Verkehrssituation ist also auch dies keinesfalls zuträglich – wahrscheinlich sogar problematischer.
      Hinzu kommt natürlich, dass der Transport über das Wasser ganz grundsätzlich die umweltfreundlichere Variante ist.
      Ich befürworte daher die Ausbaggerung der Pinnau und das Ansinnen, den Fluss auch weiterhin als Bundeswasserstraße schiffbar zu halten. Gleichzeitig setze ich mich aber gerne auch weiterhin für die – gut koordinierte! – Ertüchtigung und den Ausbau der wichtigen Verkehrsachsen in unserem Kreis ein.

      Mit freundlichem Gruß
      Ihr Ernst Dieter Rossmann

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