Berufsbildung ohne Grenzen

Das war ein wichtiger Abend für die Berufsbildung im Bundeswirtschaftsministerium. Es wurden Betriebe ausgezeichnet, die sich im Bereich Auslandspraktika für ihre Azubis besonders engagieren.

Die Initiative „Berufsbildung ohne Grenzen“ berät Betriebe und Unternehmen, wenn sie ihren Auszubildenden ein Praktikum im Ausland ermöglichen wollen. 50 Mobilitätsberater/-innen geben praktische Hilfe, wenn es um die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Finanzierung geht. Außerdem helfen sie bei der Suche nach geeigneten Betrieben im Ausland.

Die Praktiker haben während der Veranstaltung deutlich machen können, wie wichtig der Aufenthalt im Ausland für die Persönlichkeitsentwicklung, die interkulturellen und die beruflichen Fähigkeiten der Auszubildenden ist. Diese Meinung teile ich.

Bei der Podiumsdiskussion habe ich auf ERASMUS + hingewiesen, das Programm der Europäischen Kommission, welches Auslandsaufenthalte nicht nur von Studierenden, sondern auch von Auszubildenden finanziell fördert. Positiv ist, dass die Mittel für ERASMUS ab 2021 von ca. 15 auf 30 Milliarden € verdoppelt werden sollen. Ich hoffe deshalb sehr, dass viel mehr Auszubildende diese Chance nutzen und gefördert werden können. 5% der Azubis gehen aktuell für eine kurze Zeit ins Ausland. Ich setze mich dafür ein, dass es mindestens 20% werden.

Ich werbe außerdem dafür, dass das Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ verstetigt wird und die Anzahl der Mobilitätsberatern/-innen deutlich steigt, damit jede Region gut versorgt ist. Im Kreis Pinneberg gibt es noch keine, die nächsten haben ihren Sitz in Hamburg und in Reher im Kreis Steinburg. Interessierte Betriebe und Unternehmen aus unserem Kreis finden weitere Informationen unter: //www.berufsbildung-ohne-grenzen.de/

Foto-BerufsbildungohneGrenzen

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Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich

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