Das Gute-Kita-Gesetz macht frühkindliche Bildung zur nationalen Aufgabe

Rossmann sieht Chancen auf mehr Beitragsfreiheit auch im Kreis Pinneberg

Ein „Meilenstein“ – so bewertet der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann das Gute-Kita-Gesetz, das Bundesfamilienministerin Franziska Giffey kürzlich vorgelegt hat. Erneut engagiert sich der Bund in der Förderung der frühkindlichen Bildung und stellt bis 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung.

„Noch nie hat eine Bundesregierung so viel Geld in die Betreuung der Kleinsten investiert“, freut sich der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. „Mit dem Gute-Kita-Gesetz verstärken wir die Grundlagen für gute Bildung und Betreuung von Anfang an – und zwar unabhängig vom Geldbeutel der Familien. Denn nicht nur Eltern, die Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II), Sozialhilfe (SGB XII) oder Asylbewerberleistungen erhalten, sondern auch die, die Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, sollen für ihre Kinder keine Kitagebühren mehr zahlen“, so Rossmann.

Durch das neue Gesetzt bekommen 1,2 Millionen Kinder in Deutschland einen Anspruch auf einen beitragsfreien Kita-Platz. Darüber hinaus sollen die unteren Einkommen durch sozial gestaffelte Elternbeiträge entlastet werden. Rossmann: „Das ermöglicht Eltern mehr finanziellen Spielraum und ihren Kindern gleiche Startchancen von Anfang an.“

Das Bundesgesetz soll am 1. Januar 2019 in Kraft treten. Davor muss Familienministerin Franziska Giffey mit jedem Bundesland einen Vertrag darüber schließen, wohin genau das Geld fließen soll – beispielsweise in bedarfsgerechten Betreuungsumfang und -zeit, guten Fachkraft-Kind-Schlüssel, Fachkräftesicherung in der Kindertagesbetreuung, Stärkung von Leitungskräften, bessere sprachliche Bildung, hochwertiges Mittagessen oder eben in die Reduzierung von Gebühren.

„Ich begrüße die Entscheidung, dass die finanzielle Hilfe des Bundes für Kitas in den Ländern flexibel einsetzbar ist. Für den Kreis Pinneberg erhoffe ich mir, dass wir hier schnell zu einer erhöhten Quote der Beitragsfreiheit bei den Eltern kommen. Denn im Kreis wie überhaupt in Schleswig-Holstein sind die Kita-Gebühren im bundesweiten Vergleich extrem hoch“, so Rossmann.

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Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich

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