„Jetzt muss ein Ausbildungsgipfel für Erzieherinnen und Erzieher her!“

SPD-Bildungspolitiker Rossmann fordert gemeinsame Initiative von Bund und Ländern

Bereits heute gibt es einen großen Bedarf an Erziehungsfachkräften, der noch weiter wachsen wird. Das Problem wird sich bis zum Jahr 2025 dramatisch verschärfen, weil zu diesem Zeitpunkt der Rechtsanspruch auf feste Betreuung und Bildung in Grundschulen für alle Kinder in Deutschland umgesetzt werden soll. Angesichts der vielfältigen Formen der Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher und der unterschiedlichen Ausbildungskapazitäten in den einzelnen Bundesländern, fordert der SPD-Bildungspolitiker Ernst Dieter Rossmann jetzt eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern, um sich zwischen allen Beteiligten besser abzustimmen.

Rossmann: „Wir brauchen einen Ausbildungsgipfel für Erzieherinnen und Erzieher, damit uns nicht das Gleiche passiert wie bei den Lehrkräften. Es muss eine deutliche Verstärkung der Ausbildungskapazitäten in den einzelnen Bundesländern geben und die Bundesländer müssen sich hierzu auch besser miteinander abstimmen.“

Ausdrücklich unterstützt der SPD-Politiker den Vorstoß der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, in gleicher Weise wie in der integrierten Altenpflegeausbildung auch für die Ausbildung zu pädagogischen Fachkräften in Zukunft eine Ausbildungsvergütung für jede Ausbildungszeit vorzusehen. Rossmann: „Auf lange Sicht werden wir dahinkommen müssen, dass es für jede Berufsausbildung eine Mindestausbildungsvergütung gibt und die schulischen Ausbildungen hier nicht außen vor bleiben. Am Beispiel der Auszubildenden Erzieherinnen und Erzieher wissen wir jetzt schon, dass die finanzielle Absicherung leider nicht ausreicht und hier direkt etwas getan werden muss“.

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Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich

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