Rossmann: Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ fördert inzwischen 18 Einrichtungen im Kreis Pinneberg

(Berlin) „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ – so lautet der Name des Bundesprogramms, welches im Jahr 2016 gestartet ist, um die sprachliche Bildung in den Kitas zu stärken. „Im Kreis Pinneberg profitieren davon mittlerweile 18 Einrichtungen“, teilt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag Ernst Dieter Rossmann mit. Sie bekommen bis zu 100.000 € vom Bundesfamilienministerium (jährlich 25.000 € über vier Jahre) für eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle für die Koordination der Sprachförderung der Kinder. Eine zusätzliche externe Fachberatung kommt noch dazu. Das „Sprach-Kitas“-Budget des Bundesfamilienministeriums ist 2017 auf 200 Millionen € jährlich aufgestockt worden. Bis 2020 werden insgesamt 1 Milliarde € dafür geflossen sein.

Im Kreis Pinneberg werden fünf Kitas aus Wedel, fünf aus Elmshorn, vier aus Pinneberg, zwei aus Barmstedt und je eine aus Rellingen und Tornesch gefördert.

Im Mittelpunkt des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ steht die alltagsintegrierte sprachliche Bildung. Zusätzlich werden die Handlungsfelder inklusive Pädagogik sowie Zusammenarbeit mit Familien bearbeitet. Um diese Handlungsfelder nachhaltig in der pädagogischen Arbeit zu verankern, erhalten die Sprach-Kitas doppelte Unterstützung im Rahmen des Bundesprogramms: Eine zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich sprachlicher Bildung qualifiziert die pädagogischen Fachkräfte in der Kita. Außerdem berät und begleitet sie die Kita-Teams während des Programms. Die zusätzliche Fachberatung qualifiziert die Tandems aus Kita-Leitung und zusätzlicher Fachkraft innerhalb eines Verbundes aus zehn bis 15 Sprach-Kitas und begleitet und unterstützt die Einrichtungen des Verbundes im Programmverlauf.

Rossmann: „Sprachliche Bildung ist nach wissenschaftlichen Studien besonders wirksam, wenn sie früh beginnt. Deshalb begrüße ich dieses Bundesprogramm sehr. Angesichts der wachsenden Zahl der Kinder mit einem besonderen sprachlichen Förderbedarf fordere ich für die Zukunft eine weitere Aufstockung der Mittel.“

Die Initiative der Bundesregierung richtet sich hauptsächlich an Kindertagesstätten mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern mit besonderem Förderbedarf. Die Kitas wurden im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens und in Abstimmung mit den Ländern ausgewählt.

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