Über 36 Millionen € fließen in den Kreis Pinneberg vom Bund für Projektvorhaben

„Von der Förderung bestimmter Projekte durch den Bund hat auch der Kreis Pinneberg im letzten Jahr mit über 36 Millionen € profitiert bzw. profitiert immer noch, wenn es um mehrjährige Projekte geht. Das ist eine wirklich gute Förderbilanz“, freut sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann.

Knappe 5 Millionen € kommen aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, zu dem Rossmann seit ca. 20 Jahren engen Kontakt pflegt, bisher als Sprecher seiner Fraktion und jetzt als Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. „Die größte Summe geht mit über 2,5 Millionen € über mehrere Jahre an die Biologische Anstalt Helgoland zur Erforschung des Ökosystems Meer, unter anderem auch der Auswirkungen von Plastik im Meer“, teilt Rossmann mit. Auch Firmen aus Wedel und Pinneberg bekommen Geld für ihre Forschungsprojekte, wie z.B. für die Weiterentwicklung der hybriden Fertigung dreidimensionaler Bauteile. Die Berufsbildungsstätten Elmshorn und das Grone-Bildungszentrum in Pinneberg werden auch mit insgesamt 650.000 € gefördert. Rossmann: „Ein besonderes Highlight und außerhalb diese Fördersumme ist natürlich auch die neue große Forschungsmaschine XFEL in Schenefeld, die aus mehreren Quellen heraus finanziert wird.“

Aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kommen ca. 3,3 Millionen €, die sich auf einige private Firmen aufteilen aus den Bereichen Energieberatung im Mittelstand, Förderung von hocheffizienten Querschnittstechnologien, technische Verbesserungen bei der Schifffahrt und bei Hubschraubern, Medizintechnik etc. Die Fördergelder gehen quer durch den Kreis Pinneberg an Firmen in rund 12 verschiedenen Städten.

Aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fließen ca. 3,5 Millionen € in den Kreis Pinneberg. Hier geht es vor allem um das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“, durch das die sprachliche Bildung in rund 20 Kindertagesstätten gefördert wird. Die KiTas bekommen bis zu 100.000 € dafür. Rossmann: „Damit setzt der Bund auch einen wichtigen Akzent in der frühkindlichen Förderung im Kreis Pinneberg.“ Außerdem werden das Mehrgenerationenhaus Dittchenbühne e.V. in Elmshorn, der Bundesfreiwilligendienst und Projekte zur Begleitung junger Flüchtlinge gefördert.

Aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales fließen ca. 3,5 Millionen € in das Jobcenter des Kreises Pinneberg für den Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit und die soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt für Personen mit besonderen Problemlagen.

Aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wurden Projekte bewilligt in Höhe von rund 6,8 Millionen € für den Breitbandausbau in ländlichen Räumen sowie den Ausbau der Elektromobilität.

Auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert mehrjährige Projekte mit rund 14 Millionen €. Darunter sind ganz viele kleine Maßnahmen der Umrüstung von Straßenbeleuchtung mit LED, die Förderung des Radverkehrs, der Klimaschutzkonzepte in Städten und des städtebaulichen Denkmalschutzes, z.B. bei der Rantzauer Schlossinsel. Den größten Teil der Förderung macht mit fast 13 Millionen € das mehrjährige Projekt des Stadtumbaus Schleusengraben in Elmshorn aus.

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Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich

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