BAföG-Reform – nicht stehenbleiben!

Rossmann fordert jetzt auch Verbesserungen für die berufliche Aufstiegsfortbildung

„Das deutlich verbesserte BAföG, so wie es jetzt vom Deutschen Bundestag beschlossen worden ist, unterstützt Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aus einkommensschwachen Familien, damit gute Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt“, so Ernst Dieter Rossmann, Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Bildung und Forschung.

Die Einkommensfreibeträge werden in drei Stufen um insgesamt mehr als 16 Prozent angehoben, um sieben Prozent im ersten Schritt 2019, um drei Prozent 2020 und nochmals um sechs Prozent in 2021. Hinzu kommt die Anhebung der Förderbeträge für das BAföG um 7 Prozent bis 2020 auf einen BAföG-Höchstsatz von bis zu 861 Euro. Hiermit sieht der Bildungspolitiker jetzt wichtige Erneuerungen umgesetzt. Auch die Erhöhung der Wohnpauschalen um 30 Prozent auf 325 Euro hält der SPD-Politiker für unbedingt notwendig.

„Dabei darf es jetzt aber nicht stehenbleiben. Wir brauchen nach diesen Verbesserungen für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende jetzt auch zügig eine deutliche Verbesserung für die Menschen, die sich in einer Berufsaufstiegsfortbildung befinden. Auch angehende Meister, Fachwirte, Techniker und Erzieherinnen und Erzieher müssen deutlich besser gefördert werden“, so Rossmann.

Zusätzlich zu den 1,3 Milliarden Euro für diese Legislaturperiode, die jetzt durch das BAföG zur Verfügung gestellt werden sollen, sind für die Aufstiegsfortbildung in der beruflichen Bildung noch einmal 350 Millionen Euro vorgesehen. Rossmann: „Diese müssen jetzt eingesetzt werden für weitere deutliche Verbesserungen beim Unterhaltszuschuss, beim Erfolgsbonus beim Prüfungserfolg und eigener Existenzgründung und in der Familienfreundlichkeit.“

Rossmann will sich auch insbesondere dafür einsetzen, dass der Maßnahmebeitrag für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, die von den Teilnehmenden jetzt noch zu 60 Prozent selbst bezahlt werden müssen, deutlich abgesenkt wird. Rossmann: „Wir brauchen beides – die beruflich Hochqualifizierten und die akademisch Hochqualifizierten. Mit dieser BAföG-Reform und den Verbesserungen bei der Aufstiegsfortbildung haben wir die Chance, noch in diesem Jahr dafür ein richtig starkes Zeichen zu geben.“ Der Abgeordnete hofft, dass die Verbesserungen jetzt auch von allen BAföG-Berechtigten voll angenommen werden. Die ersten Erhöhungen sollen bereits zum Wintersemester 2019/20 ausgezahlt werden.

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Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich

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