Den Wandel in der Arbeitswelt gestalten

Betriebsräte aus Wedel zu Gast beim Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten in Berlin

Betriebsrätekonferenz_SPD-BTF_06052019„Die Arbeitswelt verändert sich. Aber die Arbeit wird den Menschen nicht ausgehen.“ Diese Kernsätze von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil standen im Zentrum der Betriebs- und Personalrätekonferenz, zu der die SPD-Bundestagsfraktion an diesem Montag Teilnehmende aus der ganzen Bundesrepublik in Berlin empfing. „Die Digitalisierung bedeutet einen enormen Wandel der Arbeitswelt, aber die Arbeit leisten in den allermeisten Fällen immer noch Menschen. Deshalb müssen wir uns fragen, was uns diese Arbeit wert ist. Es kann nicht sein, dass das Arbeitsrecht durch neue Unternehmensformen ausgehöhlt wird und Beschäftigte Opfer von Lohndumping, Ausbeutung und mangelnder Mitbestimmung werden.“ so Rossmann.

Auf der Konferenz beleuchteten zahlreiche Fachleute die Herausforderungen und Möglichkeiten der Arbeit von Morgen, etwa der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, die Partei- und Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Besonders freute sich der Kreis Pinneberger SPD-Abgeordnete Ernst Dieter Rossmann, dass mit Yusuf und Mustafa Gürbüz, Marina Bugla und Walter Buuron auch eine Betriebsrätin und drei Betriebsräte aus dem Kreis Pinneberg an der 26. Betriebsrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion teilnahmen. Die Betriebsräte vertraten dabei mit ver.di und der IG-Metall zwei Bereiche, die in ganz unterschiedlicher Weise von neuen Technologien betroffen sind.

„Eins ist heute ganz klar geworden: Der digitale Wandel muss in allen Sektoren der Wertschöpfung mit guter Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik gestaltet werden“, so Rossmann, „das gelingt aber nur, wenn es eine starke betriebliche Mitbestimmung gibt, denn die ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Beschäftigten von der Digitalisierung profitierten.“

In den Gesprächen mit den Gästen aus Wedel ging es auch nochmal um das seit Januar 2019 geltenden Qualifizierungschancengesetz und das Teilhabechancengesetz. Rossmann: „Endlich investiert der Bund in betriebliche Weiterbildungen und Lohnkostenzuschüsse für neue Jobs für Langzeitarbeitslose. Besonders für kleine und mittlere Firmen gibt es seit diesem Jahr ein wirklich attraktives Förderangebot, weshalb ich für die neuen Programme auch im Kreis Pinneberg immer wieder die Werbetrommel rühre.“

Bildunterschrift: v.l.n.r. Yusuf Gürbüz; Ernst Dieter Rossmann, MdB; Marina Bugla; Walter Buuron; Mustafa Gürbüz. Foto: Andreas Amann.

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