Deutsche Wissenschaft gestärkt

Rossmann leitet Delegationsreise des Bildungsausschusses zu Wissenschaft und Forschung in die USA

startup-593341_1920Die deutsche Wissenschaft und Forschung haben weltweit einen exzellenten Ruf. Dazu tragen auch die Forscher bei, die im Ausland und speziell auch in den USA arbeiten, dem weltweit bedeutendsten Land von Wissenschaft und Forschung.

Ernst Dieter Rossmann, Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Forschung, hatte jetzt eine Woche lang Gelegenheit, sich in Kalifornien mit deutschen und US-amerikanischen Wissenschaftlern, Hochschullehrenden und Unternehmern auszutauschen.

Auf dem Programm standen dabei Besuche an den Universitäten Berkeley und Stanford sowie bei Google, dem McKinsey Global Institute, Continental und verschiedenen Start-Ups aus dem Silicon Valley. Anlass war die Teilnahme an der Jahrestagung des „German Academic International Networks“ (GAIN), auf der über 600 Nachwuchswissenschaftler und Fachleute aus Wissenschaft und Forschung aus den USA und Deutschland zusammengekommen sind. Die GAIN-Tagung wird unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

„Auf dieser Tagung, die seit 2003 jährlich stattfindet, sollen insbesondere junge Wissenschaftler über die jüngsten Entwicklungen im deutschen Wissenschaftssystem und ihren Arbeitsmöglichkeiten aus erster Hand informiert werden. Natürlich freuen wir uns dann über jede eventuelle Rückkehr an den Wissenschafts- und Forschungsstandort Deutschland“, so der Vorsitzende des Bildungsausschusses Ernst Dieter Rossmann.

Bemerkenswert sei das hohe Ansehen, dass die deutsche Wissenschafts- und Forschungspolitik in den USA nach den Eindrücken des SPD-Abgeordneten genießt. „Insbesondere die jüngst beschlossenen langfristigen und garantierten Zuwächse von jährlich drei Prozent im Bundeshaushalt für Forschung und Innovation werden dabei in den USA mit Aufmerksamkeit und Respekt wahrgenommen“, so Rossmann. Dieser Zukunftspakt sei weltweit einmalig.

Immer wieder angesprochen wurde die Bundestagsdelegation auf den guten Stand der beruflichen Ausbildung in Deutschland. Für die Zukunft sieht der SPD-Politiker hier jetzt insbesondere die Notwendigkeit, auf die gute Erstausbildung ein breit angelegtes Programm zur Weiterbildung aufzusetzen. „Gerade bei den Wirtschaftsgesprächen ist uns die Bedeutung der höheren beruflichen Weiterbildung nachdrücklich bestätigt worden“, so der schleswig-holsteinische Bildungspolitiker. Dabei haben gerade die Zukunftsforscher unter den amerikanischen Gesprächspartnern auf den engen Zusammenhang von Altersaufbau, älter werdender Bevölkerung, Fachkräftebedarf und lebensbegleitender Weiterbildung hingewiesen. Rossmann: „Das Silicon Valley lebt von sehr vielen, sehr aktiven jungen Forschern, aber ohne die Fachkräfte dahinter kann eine breite Umsetzung der Innovationen nicht wirksam sein.“

Getagged mit: , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich