Die Zuschüsse für Auszubildende werden steigen.

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Rossmann: Auch die bedürftigen Auszubildenden profitieren von der BAföG-Erhöhung

„Damit werden bedürftige Auszubildende künftig deutlich stärker finanziell unterstützt. Mit der beschlossenen Erhöhung der Berufsausbildungsbeihilfe für die Lehrlinge, deren Ausbildungsvergütung nicht zum Leben reicht, machen wir soziale Politik im besten Sinne.“ Der SPD-Bundestagsabgeordnete des Kreises Pinneberg und Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Forschung im deutschen Bundestag Ernst Dieter Rossmann ist jedenfalls hochzufrieden damit, dass es eine spürbare Erhöhung dieser Zuschüsse in Zukunft geben wird.

Denn viele Auszubildende müssen für ihre Lehre erhebliche Belastungen auf sich nehmen. Liegt der Ausbildungsbetrieb beispielsweise weit vom Elternhaus entfernt, müssen sie eine eigene Wohnung anmieten. Häufig reicht der Ausbildungslohn nicht aus, um sich neben der Unterkunft auch noch die tägliche Verpflegung oder die Fahrt nach Hause leisten zu können. Rossmann: „In solchen Fällen springt der Staat ein, wobei die Höhe dieser Berufsausbildungsbeihilfe jeweils vom individuellen Gesamtbedarf, den eigenen Haushaltseinkünften und denen der Eltern abhängt.“

Für den SPD-Bildungspolitiker ist dabei besonders wichtig, dass die Fördermöglichkeiten in Zukunft den BAföG-Regelungen für Studierende folgen. Rossmann: „Mitte Mai haben wir im Bundestag eine kräftige BAföG-Aufstockung für Studierende und die Schülerinnen und Schüler beschlossen. Nun sollen auch die Auszubildenden von der Reform profitieren. Das finde ich großartig und überfällig.“

Nach den Beschlüssen des Bundestages steigt damit die maximale Leistung für den Grundbedarf ab dem 1. August auf 391 Euro. Spürbar erhöht wird auch der Zuschuss für die Unterkunft. Der Abgeordnete schätzt, dass durch diese Reform rund 70.000 junge Auszubildende profitieren werden, wobei die höchste Förderung aller Leistungen sich am Ende auf 730 Euro zuzüglich Fahrkosten im Monat belaufen kann.

Der SPD-Bildungspolitiker fordert weiter, dass jetzt auch zügig die Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende beschlossen wird, die es bisher in Deutschland nicht gegeben hat.

Rossmann: „Mit beiden Instrumenten zusammen, mit der Mindestausbildungsvergütung als Absicherung gegen eine zu schlechte Ausbildungsbezahlung und der Berufsausbildungsbeihilfe für besondere Bedarfslagen schaffen wir ein gutes Fundament, das die Attraktivität der beruflichen Ausbildung deutlich erhöht. Wir brauchen eine Gleichwertigkeit in der Anerkennung und auch in der Unterstützung der beruflichen und der akademischen Bildung. Ich persönlich setze mich sehr dafür ein, dass es auch bei den Erträgen zunehmend zu einer Verbesserung für die beruflich Qualifizierten kommen muss, damit die Schere in dem Einkommensbereich zwischen diesen verschiedenen Qualifizierungswegen am Ende nicht immer weiter auseinandergeht.“

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Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich

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