„Ein großer erster Schritt auf dem langen Weg der Alphabetisierung“

SPD-Abgeordneter sieht Erfolg für Bundesförderung und Weiterbildungsarbeit

Lesen„Die Zahl von aktuell mehr als 6,2 Millionen funktionaler Analphabeten in Deutschland zeigt, dass im Bereich der Grundbildung für Erwachsene noch viel zu tun ist.“ Das hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann angesichts der aktuell in Berlin vorgelegten Studie betont. „Es ist aber auch zu sehen, dass sich der Einsatz der SPD im Bund für diesen Bereich auszahlt.“

Noch 2011 habe die Zahl derjenigen Erwachsenen mit substanziellen Lese- und Schreibproblemen bei 7,5 Millionen gelegen. „Das zeigt, dass wir auf dem langen Weg der Alphabetisierung einen großen ersten Schritt vorangekommen sind“, betont Rossmann, der selbst Bildungspolitiker ist und als einer der Väter der 2016 gestarteten Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung gilt. Immer wieder hatten die Sozialdemokraten Mittelzuwächse für diesen Bereich durchsetzen können. Zu danken sei die positive Entwicklung aber insbesondere auch den Weiterbildungsträgern: „Gerade die Volkshochschulen haben in den vergangenen Jahren viel für die Erwachsenengrundbildung getan. Auch bei uns im Kreis Pinneberg.“

Um die Erfolgsgeschichte fortzusetzen, blieben alle politischen Ebenen gefordert, mahnt Rossmann, der im Ehrenamt auch Vorsitzender des Deutschen Volkshochschulverbandes ist. So müsse es weiter darum gehen, digitale und klassische Lernmethoden verknüpfen und auch die Begleitforschung zu fördern. Wichtige Bausteine seien darüber hinaus die Unterstützung von Schulen in besonderen sozialen Lagen und eine Qualitätsoffensive im Kita-Bereich, wie sie Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) vorantreibt. „Wer Analphabetismus dauerhaft bekämpfen will, muss möglichst früh ansetzen“, betont Rossmann.

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Veröffentlicht in Berlin, Pressebereich

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