Arbeitsmarktförderung hilft gegen Arbeitslosigkeit

Rossmann (SPD): „Gerade wenn es gut läuft, müssen wir noch mehr in Weiterbildung und Qualifizierung investieren.“

V.l.n.r.: Hans-Helmut Birke, SPD-Fraktionsvorsitzender Kreistag Pinneberg; Gerold Mellem, Geschäftsführer des Jobcenters Pinneberg; Thomas Kenntemich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn; Dr. Ernst Dieter Rossmann, SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

V.l.n.r.: Hans-Helmut Birke, SPD-Fraktionsvorsitzender Kreistag Pinneberg; Gerold Mellem, Geschäftsführer des Jobcenters Pinneberg; Thomas Kenntemich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn; Dr. Ernst Dieter Rossmann, SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

 „Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Pinneberg ist positiv und die Arbeitsmarktpolitik zeigt Wirkung. 5,3 Prozent oder 463 weniger Arbeitslose im Kreis Pinneberg als im letzten Jahr, das ist ein gemeinsamer Erfolg von Wirtschaft und Politik und von Arbeitsagentur und Jobcenter vor Ort“, so der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. „Gerade wenn es gut läuft, dürfen wir nicht nachlassen. Jetzt geht es darum, die guten Programme für mehr Weiterbildung und Qualifizierung vor Ort umzusetzen. Hier sind jetzt auch die Unternehmen und Kommunen in der Pflicht, damit die vielen Angebote bei den Angestellten und Jobsuchenden ankommen.“

Seit Januar 2019 gelten das Qualifizierungs-chancengesetz und das Teilhabechancengesetz. Rossmann: „Mit diesen Gesetzen von Arbeitsminister Hubertus Heil investiert der Bund in betriebliche Weiterbildungen und Lohnkostenzuschüsse für neue Jobs für Langzeitarbeitslose. Besonders für kleine und mittlere Firmen gibt es jetzt ein wirklich attraktives Förderangebot, weshalb ich für die neuen Programme auch im Kreis Pinneberg die Werbetrommel rühre.“

Die Unternehmen erhalten nach Größe gestaffelt bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten und bis zu 75 Prozent Lohnzuschuss. Engagieren sich die Sozialpartner in Sachen Weiterbildung, so wird dies unter bestimmten Voraussetzungen bei der Höhe der Zuschüsse positiv berücksichtigt. Weiterbildungs- und Qualifizierungsberatung werden Bestandteil des Beratungsangebots der Bundesagentur für Arbeit. Auf diese Beratung haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Recht. Im Kreis Pinneberg steht bei der Bundesagentur und dem Jobcenter ein Gesamtbudget von 11 Mio. Euro für Maßnahmen der Weiterbildung für über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung, das sind fast 150 mehr als im Vorjahr.

Zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 1,8 Mio. Euro gibt es auch für den Bereich der Förderung von Langzeitarbeitslosen im Kreis Pinneberg. Auch hier ist die Arbeitsagentur Elmshorn auf einem guten Weg: In diesem Jahr sind 110 Eintritte von Langzeitarbeitslosen in den sozialen Arbeitsmarkt geplant und bereits jetzt hat die Arbeitsagentur fast 50 Prozent dieses Ziels erreicht.

SPD-Kreistagsfraktionschef Hans-Helmut Birke berichtet aus der Praxis: „Die Diakonie und Wohlfahrtsverbände beteiligen sich schon stark und werben auch für den geförderten Sozialen Arbeitsmarkt. Hier können wir als Kreis und Kommunen noch stärker dazu beitragen, dass noch mehr Langzeitarbeitslose eine neue Chance bekommen.“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rossmann freut sich auch über die positiven internen Entwicklungen bei der Elmshorner Arbeitsagentur: „Von rund 40 % auf nur noch 5 % befristete Arbeitsverträge, das zeigt, dass gute Arbeitsmarktpolitik und Rückendeckung aus Berlin auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Arbeitsagenturen ankommen. Wer selbst Planungssicherheit hat, kann auch besser andere bei der Jobsuche unterstützen.“ Die beiden Chefs der Arbeitsagentur und des Jobcenters in Elmshorn konnten auch mitteilen, dass die Zielmarken beim sogenannten Betreuungsschlüssel oder dem Verhältnis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Kundinnen und Kunden von 1 zu 75 bei unter 25-jährigen und von 1 zu 125-130 bei über 25-jährigen jetzt erreicht werden.

 

 

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