„Erzieherinnen und Erzieher verdienen mehr!“

Rossmann (SPD) unterstützt Kita-Beschäftigte

Bildung-Wissen-300„Die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern ist mehr wert als ihre derzeitige Bezahlung. Die Streikziele der Kita-Beschäftigten verdienen daher Unterstützung.“ Das meint der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann. Der Politiker wirbt für Verständnis für die aktuellen Arbeitskampfmaßnahmen.
„Gute Kitas und Tagespflege sind die Voraussetzung dafür, dass Eltern Familie und Beruf vereinbaren können. Gleichzeitig ermöglichen sie unseren Kindern einen guten Start ins Leben. Möglich machen das die Menschen, die in Kitas und in der Tagespflege arbeiten“, betont Rossmann, der selbst lange Jahre als Ausbilder von Erzieherinnen und Erziehern tätig war.

Der Erzieherberuf müsse gesellschaftlich und auch finanziell neu bewertet werden, fordert der Politiker, der auch bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist: „Auch die Nationalen Bildungsberichte haben deutlich gemacht, wie wichtig der Bereich der frühkindlichen Bildung ist. Die Bildungsanforderungen und -erwartungen an den vorschulischen Bereich sind heute höher als noch vor wenigen Jahren.“ Für die Kitas heiße dies, dass sie inzwischen als Bildungseinrichtungen verstanden würden. Rossmann: „Für die Erzieherinnen und Erzieher bedeutet das, dass ihre Arbeit in den letzten Jahren immer anspruchs- und verantwortungsvoller geworden ist!“
Die gelte in vergleichbarer Weise auch für diejenigen Erzieherinnen und Erzieher, die in der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in Wohngruppen und anderen Einrichtungen arbeiten, betont der Abgeordnete: „Im Zeitalter von Inklusion und Teilhabe haben sich auch in diesen Bereichen die Aufgaben vervielfältigt und sind die Anforderungen gestiegen. Hier wie im Kita-Bereich gilt: Das muss auch in der Bezahlung seinen Niederschlag finden.“
Rossmann macht darauf aufmerksam, dass für die Pflegeberufe derzeit eine ähnliche Diskussion geführt werde. „Unabhängig von aktuellen Arbeitskämpfen brauchen wir eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, was uns die Arbeit im sozialen und frühkindlichen Bildungsbereich wert ist“, fordert der Abgeordnete. „Es geht hier um Menschen, die mit Menschen arbeiten. Und diese Arbeit sollte uns viel wert sein.“

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