KFW-Programm Einbruchschutz startet

Rossmann: „SPD-Initiative für neues Fördermodell erfolgreich“

„Wer seine Wohnung oder sein Haus besser gegen Einbrüche schützen will, kann dafür jetzt eine Finanzierungshilfe vom Bund beantragen.“ Darauf hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann hingewiesen. Das Zuschussprogramm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ geht auf eine Initiative der SPD-Bundestagsfraktion zurück  und umfasst 30 Millionen Euro für den Zeitraum von 2015 bis 2017.

Ausgeführt wird das Programm durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). „Die Resonanz auf die Ankündigung der Bundesmittel hat unsere Erwartungen übertroffen“, berichtet Rossmann. „Wie ich aus zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern und auch den Diskussionen beim Kreisseniorenbeirat weiß, ist das Bedürfnis nach zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen aufgrund des Anstiegs der Zahl der Wohnungseinbrüche sehr hoch.“ Gefördert werden nun beispielsweise der Einbau und die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren, Nachrüstsysteme für Fenster, der Einbau von Gittern und Rollläden, Alarmanlagen, Bewegungsmelder oder Gegensprechanlagen.

Die Anträge können von Hauseigentümern, Mieterinnen und Mietern, Verwaltungen sowie Genossenschaften ab sofort und vor Beginn des Umbaus direkt bei der KfW eingereicht werden. Die Förderung erfolgt dabei durch Zuschüsse zu den Gesamtinvestitionskosten, ein Verfahren, für dass sich Rossmann in den vergangenen Jahren immer wieder stark gemacht hatte. „Das bedeutet, dass nicht nur wie zunächst angekündigt die Materialkosten Grundlage die Förderung sind, sondern auch die Handwerkerkosten des Einbaus direkt bezuschusst werden“, berichtet der Abgeordnete. „Es können also auch Bürgerinnen und Bürger profitieren, die keine Steuern zahlen. Dies gilt ja auch für viele Rentnerinnen und Rentner und war deshalb auch ein Anliegen unserer Seniorenvertretung im Kreis.“ Der Zuschuss beträgt zehn Prozent der Gesamtinvestition. Gezahlt werden 200 bis 1.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit, die Mindestinvestitionssumme liegt damit bei 2.000 Euro, die Förderhöchstsumme bei 15.000 Euro.

Rossmann: „Eine gute Nachricht ist auch, dass zeitgleich die Konditionen des erfolgreichen Zuschussprogramms ‚Altersgerecht Umbauen‘ verbessert werden.“ Der Fördersatz wird dabei von acht auf zehn Prozent angehoben und die Mindestförderung von jetzt 300 auf dann ebenfalls 200 Euro abgesenkt.

Mehr Informationen zum KfW-Programm sind hier erhältlich: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen /Bestandsimmobilie/Einbruchschutz.

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