Milliardenprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Rossmann (SPD): „Dafür hat sich der Einsatz gelohnt!“

„Die Große Koalition zeigt Flagge für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das ist eine gute Nachricht für unser Wissenschaftssystem!“ Im Beschluss der Fraktionsspitzen von Union und SPD, über einen Zeitraum von zehn Jahren zusätzlich eine Milliarde Euro für wissenschaftlichen Nachwuchs und akademischen Mittelbau zur Verfügung zu stellen, sieht der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete und bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Ernst Dieter Rossmann einen Durchbruch für mehr Hochschulförderung.

„Die SPD hat lange darauf gedrängt, die prekären Beschäftigungsbedingungen im Wissenschaftssystem zu bekämpfen. Uns war es darum zu tun, die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs und akademischen Mittelbau auf eine solide Grundlage zu stellen und in vernünftige Strukturen zu fassen“, berichtet der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. „Ich bin deshalb froh, dass es jetzt gelungen ist, unsere Koalitionspartner für diese verlässliche Planung mit ins Boot zu holen.“

Nun komme es auf die konkrete Ausgestaltung dieses neuen Pakts an, betont der Sozialdemokrat. „Die Regelung muss mindestens Juniorprofessuren-Stellen mit langfristiger Beschäftigungssicherheit bereitstellen und die Ausweitung einer solchen Tenure-Track-Option auf weitere Personalkategorien wie Nachwuchsgruppenleiter beinhalten“, fordert Rossmann, der davon ausgeht, dass die Vereinbarung auch die Schaffung neuer Personalkategorien an Hochschulen befördern wird. Ziel muss nach Auffassung des SPD-Manns die Erhöhung der Zahl unbefristeter Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs und damit die Sicherung einer wirklichen Karriere- und Familienplanung sein.

„Wir wollen die besten Köpfe für eine Arbeit in Wissenschaft und Forschung in Deutschland gewinnen und ihnen die attraktivsten Rahmenbedingungen bieten“, bekennt der Bildungs- und Forschungsexperte. „Die von der SPD auf den Weg gebrachte Exzellenzinitiative hat hierzu über viele Jahre wesentliche Impulse geliefert. Wir wollen diese Dynamik beibehalten und die internationale Strahlkraft des Wissenschaftsstandortes Deutschland nachhaltig sichern.“

Ministerin Wanka müsse nun zügig die Beratungen mit den Koalitionsfraktionen sowie den Ländern zur konkreten Ausgestaltung aufnehmen, um rechtzeitig zu einem gemeinsamen Konzept zu kommen, erwartet Rossmann.

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