Rossmann: „Kita-Ausbau fördern!“

Nach Aus fürs Betreuungsgeld will SPD die Krippenstrukturen in den Kommunen stärken

„Das bisherige Betreuungsgeld ist hoffentlich Geschichte. Aus bildungspolitischer Sicht, aber auch aus integrations- und gleichstellungspolitischer Sicht sollten die hierfür eingeplanten Gelder jetzt in die Qualität und den weiteren Ausbau von Kitas investiert werden!“ Das fordert der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das Betreuungsgeld zu kippen.

„Jetzt kommt es darauf an, die freiwerdenden Mittel in die Zukunft zu investieren“, fordert der SPD-Politiker. „Und das heißt: Investieren in den Kita-Ausbau!“ So würden alle Kinder bessere Startchancen, ausländische Familien zusätzliche Unterstützung und viele Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhalten, betont Rossmann.

Für den SPD-Bildungspolitiker müssen die bisher für das Betreuungsgeld ausgegebenen 900 Millionen Euro jetzt im Haushalt von Bundesfamilienministerin Schwesig bleiben, damit Ausbau und Förderung frühkindlicher Bildung und Betreuung in den Kindertagesstätten deutlich aufgestockt werden können. Rossmann: „Die Kommunen und die freien Träger verlangen zu Recht mehr Unterstützung beim Ausbau von Qualifikation und Betreuung. Sie können diese 900 Millionen Euro auch im Interesse der jungen Familien in ihren Orten auch wirklich gut gebrauchen.“ Rossmann unterstützt Bundesfamilienministerin Schwesig auch in ihrem Vorhaben, dass Familien, die bereits Betreuungsgeld beziehen, es bis zum Ende bekommen.

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