Von der Schulsituation bis zum Naturschutz: eine Insel in Bewegung

Rossmann resümiert Arbeitsbesuch auf Helgoland

v.l.n.r.: Helgolands Bürgermeister Jörg Singer, Ernst Dieter Rossmann und SPD-Ortsfraktionschef Siebo Wessels

Aufbruchstimmung in vielen Bereichen konnte der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann jetzt beim Arbeitsbesuch auf Helgoland feststellen. „Ob im Fremdenverkehr, beim Klinikausbau, in der Schulversorgung oder bei der Entwicklung eine Nachfolge für das Insel-Aquarium – vieles ist in Bewegung“, stellte der Politiker fest. Für die Abgeordneten von Bund und Land bedeute dies wie für die Kommunalpolitiker der Insel, die zahlreichen Anliegen zu begleiten und viele Projekte zu unterstützen.

So nahm Rossmann etwa aus dem Gespräch mit Bürgermeister Jörg Singer und dem Helgoländer SPD-Fraktionsvorsitzenden Siebo Wessels die Bitte mit, der Landesebene gegenüber die Bitte der Insulaner zu unterstützen, den Besuch weiterführender Schulen durch die Inselkinder auf dem Festland zu erleichtern. „Derzeit ist die Situation so, dass es für die vier bis fünf Schüler, die von der Insel jährlich aufs Festland gehen, weil sie einen höheren Bildungsabschluss oder eine Qualifizierte Ausbildung machen wollen, keine Bildungsgleichheit gibt, weil die Eltern Internats-, Unterbringungs- und Reisekosten schultern müssen“, schilderte Singer die Problematik. Die Insulaner hoffen deshalb auf die Unterstützung des Landes durch rabattierte Fahrkarten und einen Beitrag zu Schul- und Unterkunftskosten.

Rossmann versprach, das Anliegens eines solchen „Helgoland-Stipendiums“ an die Landesregierung weiterzureichen und dabei auch den Gedanken eines „Familienanschlusses“ in den Orten der Festlandsschulen, den die neue Direktorin der James-Krüss-Schule Eva Middeldorff und ihre Stellvertreterin Doris Steenbock dem Abgeordneten erläutert hatten, aufzunehmen. „Die Inselgemeinde tut hier etwas, der Ganztagsschulverein ebenfalls. Ich denke, dass es Sinn macht, wenn auch das Land einen Teil der Verantwortung übernimmt“, machte Rossmann seine Unterstützung deutlich.

Auch in Sachen eines Nachfolgeprojekts für das Ende vergangenen Jahres geschlossene Aquarium der Biologischen Anstalt ist die Gemeinde weiter in der Projektentwicklung aktiv, wie Bürgermeister Singer deutlich machte. „Die Bundestagsabgeordneten der Großen Koalition sind für Atlantis 4.0 parteiübergreifend unterstützend aktiv“, versprach Rossmann. „Wir setzen uns für eine Lösung ein, bei der neben dem Land und anderen Stellen auch der Bund helfen wird.“

Auf weiteren Stationen besuchte der Politiker noch die Paracelsus-Klinik, bei der demnächst der lang projektierte Ausbau des Fahrstuhls sowie Zimmersanierungen und Fassadenarbeiten anstehen, und das Offshore-Zentrum der Firma Wind-MW. Außerdem informierte sich der SPD-Abgeordnete vor Ort über den Naturschutz auf der Badedüne. „Ich freue mich sehr, dass bezüglich der Betreuung des Naturschutzgebietes jetzt eine gemeinsame Lösung von Landesbehörde, Gemeinde und Verein Jordsand in Arbeit ist“, befand Rossmann, der sich gegenüber der Landesregierung für eine solche Regelung eingesetzt hatte, die die Interessen der Insulaner stärker berücksichtigt.

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