Durchbruch für Schulinvestitionen

Rossmann (SPD): „Milliardenprogramm wird auch im Kreis Pinneberg helfen“

Durch eine Grundgesetzänderung soll es zukünftig dem Bund möglich werden, in kommunale Bildungseinrichtungen zu investieren. Darauf hat jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aufmerksam gemacht. „Bund und Länder haben auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion verabredet, endlich den Weg für massive und nachhaltige Bildungsinvestitionen in den finanzschwachen Kommunen frei zu machen. Das ist ein echter Durchbruch!“

Vereinbart sind hierfür nach Rossmanns Angaben in einem ersten Schritt bereits 3,5 Milliarden Euro zusätzlich. „Das ist viel Geld, das die Schulen aber auch dringend brauchen und von dem wir auch im Kreis Pinneberg werden profitieren können.“ Entscheidend ist für den Abgeordneten, der auch Bildungssprecher seiner Fraktion ist, dass die Bildungschancen von Kindern nicht von der Finanzsituation der Kommunen abhängen.

Der Weg zur Vereinbarung sei aufgrund des Widerstands der Unionsparteien durchaus schwierig gewesen, betont Rossmann. „Aber die SPD hat nicht locker gelassen. Und nun ist der Durchbruch für ein gezieltes Investitionsprogramm im Schulbereich endlich da, um die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur auch in finanzschwachen Kommunen zu garantieren. Damit haben wir die Chance für eine bildungspolitische Initiative, zum Beispiel für Schulsanierung und -modernisierung, für gute Ganztagsschulen und starke Berufsschulen, geschaffen.“

In Deutschland gibt es nach den Erkenntnissen des sechsten nationalen Bildungsberichts immer noch keine Chancengleichheit und keinen Ein- und Aufstieg durch Bildung für alle. „Mehr Investitionen in Schulen für finanzschwache Kommunen sind deswegen bitter notwendig. Bund und Länder wollen das Kooperationsverbot hier endlich aufbrechen“, so Rossmann. „Damit wird ein wichtiger Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit möglich.“

Der sechste nationale Bildungsbericht habe bei allen Fortschritten in Bildungsbeteiligung und Bildungsgerechtigkeit der Bevölkerung leider einmal mehr aufgezeigt, dass es in Deutschland immer noch einen viel zu engen Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg gibt. „Das dürfen wir nicht akzeptieren. Ich freue mich deshalb, dass wir mit dem Milliarden-Programm jetzt viel in Bewegung setzen können“, betont Rossmann.

rossmann_informiert

Getagged mit: , ,
Veröffentlicht in Mein Thema: Bildung und Forschung, Pressebereich, Wahlkreis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*