„Ein guter Schritt voran“

Rossmann (SPD) lobt Schwesig-Gesetz zur Lohngerechtigkeit

„Nach intensiven Verhandlungen ist es endlich gelungen, die Blockadehaltung der Union aufzubrechen und die Eckpunkte für ein Lohngerechtigkeitsgesetz festzulegen. Das ist wirklich ein guter Schritt voran.“ Mit diesen Worten hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann den Erfolg der SPD bei den Gesprächen im Koalitionsausschuss begrüßt. Der Politiker verteidigt das Lohngerechtigkeitsgesetz von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig damit auch gegen die Kritik der „Linken“-Abgeordneten Cornelia Möhring. „Es war höchste Zeit, dass gesetzgeberisch gegen Lohndiskriminierung vorgegangen wird. Und genau hier kommt jetzt endlich Bewegung in die Sache!“

Frauen verdienten in Deutschland im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer, macht Rossmann deutlich. „Selbst wenn man strukturelle Nachteile abzieht, bleiben sieben Prozent Lohndiskriminierung übrig.“ Schwesigs Gesetz sieht nun vor, in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten einen individuellen Auskunftsanspruch einzuführen. Rossmann: „Davon werden 14 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden profitieren.“ Zudem müssen viele Betriebe in Zukunft Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in regelmäßigen Lageberichten dokumentieren. Große Unternehmen werden gesetzlich dazu verpflichtet, ein Prüfverfahren zur Lohngleichheit vorzunehmen.

„Mit dem Lohngerechtigkeitsgesetz werden wir einen großen Schritt auf dem Weg zu echter Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern weiterkommen“, betont der SPD-Mann. „Dass weitere Schritte folgen müssen, steht für die SPD dabei außer Frage.“ Jetzt sei aber vor allem die Union in Pflicht, die verabredeten Regelungen auch mit umzusetzen. „Hier darf jetzt wirklich nicht mehr gewackelt werden“, fordert Rossmann.

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