„Familienförderung weiter ausbauen!“

Rossmann (SPD) drängt auf weitere Impulse durch den Bund

„Die Familienarbeitszeit muss jetzt bald kommen.“ Diese Forderung stellt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann in Richtung des Koalitionspartners im Bund. Der Vorschlag von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für das Familiengeld liege seit Monaten auf dem Tisch. Rossmann: „Die Union braucht nur noch ja zu sagen, dann kann diese sinnvolle Maßnahme starten.“

Es sei bekannt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf das wichtigste Anliegen junger Eltern sei. „Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen“, wirbt Rossmann für die Initiative. Der SPD-Vorschlag, für den es auch im Umfeld der Programm-Konferenz der Sozialdemokraten in Hamburg viel Zustimmung gab, sieht vor, dass Eltern jüngerer Kinder, die beide 80 bis 90 Prozent ihrer regulären Vollzeit arbeiten, ein Familiengeld in Höhe von 300 Euro monatlich erhalten, berichtet Rossmann. „Diese Leistung soll bis zu 24 Monate lang gezahlt werden.“

Nach Auffassung des Sozialdemokraten kann die Familienarbeitszeit einen Beitrag zur Altersvorsorge beider Eltern leisten. Außerdem befördere es die Angleichung beruflicher Entwicklungschancen und von Löhnen von Männern und Frauen. Am Geld müsse das Programm dabei nicht scheitern, ist sich Rossmann sicher. „Nach Berechnungen aus dem Bundesfamilienministerium kostet die Maßnahme den Bund nur rund eine Milliarde Euro jährlich. Das ist angesichts der positiven Effekte gut eingesetztes Geld“, betont der Abgeordnete.

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