Glyphosat-Neuzulassung vertagt

Rossmann: Aufschub dank Veto von Umweltministerin Hendricks

Die Vertagung der Neuzulassung des Unkrautmittels Glyphosat durch die EU ist nach Auffassung des Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordneten Rossmann „eine gute Zwischennachricht“. Während CSU-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt das Pestizid möglichst schnell freigeben will, hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Bedenken angemeldet und damit die zunächst vorläufige Enthaltung Deutschlands in der Frage ausgelöst. Rossmann hofft jetzt, dass weitere anstehende Untersuchungen zu den Auswirkungen des Präparats bei der Entscheidung noch berücksichtigt werden.

„Für Mai wird ein weiterer Bericht eines Gremiums der Weltgesundheitsorganisation WHO angekündigt. Ich plädiere dafür, diese Erkenntnisse in jedem Fall noch abzuwarten“, erklärt Rossmann. Der SPD-Politiker setzt sich außerdem dafür ein, neben den Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit auch stärker die Probleme in den Blick zu nehmen, die das Pflanzenschutzmittel für Umwelt und Artenvielfalt zur Folge hat. „Dieser Aspekt darf bei der Entscheidung über die Neuzulassung des Pestizids nicht unter den Tisch fallen“, verlangt der Abgeordnete. „Ich bin mit Barbara Hendricks darüber einig, dass es eine einfache Wiederzulassung von Glyphosat nicht geben darf“, so Rossmann.

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