Hilfetelefon hilft das Schweigen brechen

schweigenbrechen_nov-2016Rossmann (SPD): „Gewalt gegen Frauen nicht hinnehmen“

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann auf das Hilfetelefon des Bundesfrauenministeriums hingewiesen und zur Teilnahme an der Aktion „Wir brechen das Schweigen“ aufgerufen. „Gewalt gegen Frauen ist leider nach wie vor ein aktuelles Thema, über das aber oft geschwiegen wird. Deshalb gilt: Treten wir der Gewalt entgegen, machen wir Mut, Hilfeangebote wahrzunehmen, und machen wir die Nummer des Hilfetelefons 08000 116 016 bekannter!“

Nach Angaben des Bundesfrauenministeriums erlebt jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. Dabei spielen weder Alter noch Herkunft eine Rolle. Häufig scheuen sich betroffene Frauen trotzdem davor, Hilfe zu suchen oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können. „Daher rufen Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und das Hilfetelefon ‚Gewalt gegen Frauen‘ zur bundesweiten Mitmachaktion ‚Wir brechen das Schweigen‘ auf“, berichtet Rossmann. Unter dem Motto „Schweigen brechen heißt…“ sollen möglichst viele Menschen Position beziehen und zeigen, wie wichtig es ist, öffentlich über Gewalt gegen Frauen zu sprechen.

Rossmann, der sich auch bereits seit langem für eine angemessene Ausstattung der Frauenhäuser im Kreis Pinneberg einsetzt, ist dem Aufruf nicht nur selbst gefolgt. Er hofft auch auf weitere Unterstützerinnen und Unterstützer aus der Region. „Je bekannter wir das Hilfetelefon machen, desto mehr Frauen können wir einen Weg aus der Gewalt zeigen“, betont der Abgeordnete.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Unter der Rufnummer 08000 116016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de können sich Betroffene, aber auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen und Fachkräfte beraten lassen – anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Fremdsprachen.

„Von März 2013 bis Oktober 2016 waren beim Hilfetelefon mehr als 100000 Beratungskontakte per Telefon, Chat und E-Mail zu verzeichnen“, macht Rossmann deutlich. „Leider weisen die aktuellen Zahlen für dieses Jahr einen deutlichen Anstieg aus. Das zeigt, wie wichtig es ist, der Gewalt an Frauen entgegenzutreten.“

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