„Jetzt Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge schaffen“

Rossmann (SPD) wirbt bei Kommunen und Trägern für Nahles-Programm

„Städte, Gemeinden und gemeinnützige Träger, die schnell aktiv werden, können im Bereich der Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge richtig durchstarten.“ Diesen Tipp gibt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann insbesondere den Kommunen des Kreises. „Das Programm läuft seit Anfang August. Da viele berechtigte Träger erst langsam auf das neue Programm reagieren, stehen die Chancen bei zeitigem Engagement besonders gut“, rührt der Politiker die Trommel für das Angebot von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

Bei gleichmäßiger Verteilung der 100.000 vorgesehenen „Ein-Euro-Jobs“ für Geflüchtete im Bundesgebiet würden auf die kommunalen und gemeinnützigen Träger im Kreis von 2017 an mehr als 300 Plätze aus dem Programm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM)“ entfallen, macht Rossmann deutlich. Für die Startphase in diesem Jahr ist die finanzielle Ausstattung auch wegen des Vorlaufs bei den Antragstellern auf einen geringeren Umfang abgestellt. Rossmann: „Ich würde mich freuen, wenn wir in unserer Region Trendsetter bei der Nutzung diese Angebots werden.“

Die Arbeitsgelegenheiten sollen nach Darstellung des SPD-Mannes eine doppelte Funktion erfüllen: „Zum einen sollen Flüchtlinge bereits vor Abschluss ihres Asylverfahrens niedrigschwellig an den deutschen Arbeitsmarkt herangeführt werden und Einblicke in das berufliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland erhalten. Zum anderen entstehen so sinnvolle Beschäftigungen, um Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, zum Gemeinwohl beizutragen und sich einzubringen“, macht Rossmann deutlich.

Das Programm richtet sich dabei an Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, die volljährig und arbeitsfähig sind. Die Arbeitsgelegenheiten dürfen reguläre Arbeitsplätze nicht verdrängen und werden auf kommunaler Ebene eingesetzt.

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