Mutterschutz für Studentinnen kommt

Rossmann (SPD): „Dringende Anpassung an die Realität“ 

„Rund 20000 schwangere Schülerinnen und Studentinnen gibt es jedes Jahr. Es ist nicht nur aus familienpolitscher Sicht sondern gerade auch vom bildungspolitischem Standpunkt aus gut, dass sie jetzt endlich in die Mutterschutzregelung aufgenommen werden.“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher seiner Fraktion, Dr. Ernst Dieter Rossmann. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig sich mit dieser Initiative jetzt gegen den Widerstand der Union durchgesetzt hat.“

Es sei höchste Zeit, dass die fast 65 Jahre alten Regelungen entstaubt werden, findet der Bildungsexperte. „Mit der Kabinettsentscheidung für die Reform ist eine dringende Anpassung an die Realität auf den Weg gebracht“, so Rossmann. „Auch für schwangere Studentinnen und Schülerinnen wird künftig gelten, dass es eine Schutzfrist gibt, die sechs Wochen vor der Entbindung beginnt und acht Wochen nach der Entbindung endet.“

Ausnahmen auf freiwilliger Basis sind in bestimmten Fällen möglich, etwa, wenn eine schwangere Studentin innerhalb der Schutzfrist vor der Entbindung noch eine wichtige Klausur schreiben möchte.

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