Rossmann: Dobrindts Wasser-Maut für motorisierte Boote ist eine ziemliche Schnapsidee!

(Berlin) „Es scheint mir, als ob Bundesverkehrsminister Dobrindt sein Trauma aus der nicht realisierbaren Pkw-Maut mit einer neuen Schnapsidee heilen will“, erklärt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann angesichts der Pläne des Ministers, eine Maut für Sportboote einführen zu wollen, die auch die Pinnau, Krückau, Stör, Eider etc. betreffen würde.

Laut Berichten möchte Dobrindt im Rahmen eines Wassertourismuskonzeptes ab 2019 „individuelle Befahrungsgebühren für die Sportschifffahrt“ einführen, um mehr Geld für den Unterhalt der Wasserstraßen einzunehmen. Betroffen wären davon etwa 2.800 Kilometer Nebenwasserstraßen. Muskelbetrieben Sportboote sollen weiterhin gebührenfrei bleiben. Nicht kassiert werden soll dagegen auf rund 4.500 Kilometer Hauptwasserstraßen, die weiterhin ausschließlich von gewerblichen Nutzern finanziert werden sollen. Um diese Trennung auch verwaltungstechnisch handhabbar zu machen, möchte das Verkehrsministerium eine neue Behörde gründen, die ausschließlich die Freizeitgewässer verwaltet.

Rossmann lehnt diese Dobrindtsche Maut-Idee ab, weil sie nicht nur der Bewegungsfreiheit der Freizeitkapitäne schadet, sondern auch dem Tourismus. Rossmann: „Hier soll mit Riesenaufwand und einer eigenen Behörde eine Differenzierung nach gewerblichen und Freizeitverkehren und nach Bundes- und Landeswasserstraßen vorgenommen werden, die zu falschen Belastungen führt und am Ende nur Verdruss verursacht. Minister Dobrindt sollte diese Pläne in seinem Ministerium ganz schnell stoppen.“

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Ein Kommentar zu “Rossmann: Dobrindts Wasser-Maut für motorisierte Boote ist eine ziemliche Schnapsidee!
  1. NOK21.de Moin natürlich prima Ansicht für den Norden, ich hoffe, der Seeheimer Kreis und die maritime Runde des Nordes Bettina Birgit und auch Gustav, denken genauso.

    freundliche Grüssse Günther Göttling

    aber ganz ehrlich, mir geht es natürlich hauptsächlich um die Arbeitsplätze meiner Kollegen in der GDSW (WSV WSAen) im Rahmen der WSV Reform, die in die falsche Richtung läuft durch rapide Absenkung des Personalstandes. ( Start 2011 12500 jetzt schon 11000 + 800 Auszubildende ) wer macht die dringend notwendige Sanierungen Unterhalt Betrieb ohne ausreichendes Personal ?

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