Rossmann: „Gabriel fördert die Energiewende im Heizungskeller“

Milliardenprogramme zum 1. August angelaufen

Seit dem 1. August laufen zwei groß angelegte Programme zur Förderung der Sanierung von Heizungen. Darauf hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aufmerksam gemacht. „Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat mehr als zwei Milliarden Euro bereitgestellt, um die Reduzierung des CO2-Ausstoßes von privaten Heizungsanlagen substanziell voranzubringen“, berichtet der Politiker.

Konkret sollen mit der Optimierung von bestehenden Heizungsanlagen schnell und kostengünstig Effizienzgewinne und damit CO2-Einsparungen erzielt werden. Dafür will Gabriel über die Förderung die Initialzündung für den Austausch von jährlich bis zu zwei Millionen Pumpen bis 2020 und 200.000 hydraulische Abgleiche auslösen.  Rossmann: „Damit können rund 1,8 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.“ Mit der Förderung von Brennstoffzellen-Heizungen soll daneben eine neue und zukunftsweisende Technologie breitenwirksam am Markt etabliert werden. Diese Technik ermöglicht die gleichzeitige hocheffiziente Strom- und Wärmeerzeugung.

Durch die Förderung von niedriginvestiven Maßnahmen wie dem Pumpenaustausch oder einer Heizungsoptimierung seien besonders schnell und umfassend CO2-Einsparungen zu erzielen, stellt Rossmann heraus. „Über das Gabriel-Programm wird eine Unterstützung mit 30 Prozent der Investitionen ermöglicht. Dieses Angebot können Millionen von Gebäudeeigentümern nutzen!“
Schon der Austausch einer alten ineffizienten Pumpe durch ein hocheffizientes Modell könne zu einer Energieersparnis von bis zu 80 Prozent führen, macht der SPD-Mann deutlich. Beim hydraulischen Abgleich werde das bestehende Heizsystem so optimiert, dass nur noch so viel Wärme verbraucht wird, wie auch benötigt wird. „Kalte oder zu heiße Heizkörper gehören dann der Vergangenheit an“, so Rossmann.

Das Programm zur Heizungsoptimierung ist in die Effizienzoffensive des BMWi eingebettet. Förderanträge können Interessierte beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen. Alle Informationen zur Antragstellung finden sich auf der BAFA-Homepage unter bafa.de/bafa/de/energie/heizungsoptimierung/index.html.
Die wichtigsten Hinweise zur Förderung von stationären Brennstoffzellen-Heizungen gibt es auf der Homepage https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Förderprodukte/Energieeffizient-Bauen-und-Sanieren-Zuschuss-Brennstoffzelle-(433) der Kfw-Bank, die auch die Förderung abwickelt.

„Mit den beiden Programmen bringt Bundeswirtschaftsminister Gabriel die Energiewende im Heizungskeller ein gutes Stück voran. Es ist jetzt an Hausbesitzern und -nutzern auch im Kreis Pinneberg, diese Angebote auch anzunehmen“, wirbt Rossmann um Nachfrage nach der Förderung.

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