Rossmann (SPD) wirbt für Bildungskoordinatoren

„Bund kann Kosten für zwei Stellen im Kreis übernehmen“

„Ab sofort können sich alle Kreise um die Finanzierung von kommunalen Bildungskoordinatoren bewerben.“ Darauf hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Ernst Dieter Rossmann hingewiesen. „Für eine Region der Größe des Kreises Pinneberg können voraussichtlich zwei dieser Stellen finanziert werden.“

Dahinter steht eine neue Förderrichtlinie des Bundesbildungsministeriums, wie Rossmann erläutert. „Es geht um die ‚kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte‘, die zum Ziel hat, die Beteiligten vor Ort zu entlasten und die relevanten Akteure zu koordinieren.“

Der Abgeordnete regt an, das Angebot auch im Kreis Pinneberg zu nutzen. „Das bietet sich umso mehr an, als wir mit der Stelle von Bildungsfachberater Dr. Akgün beim Kreis schon gute Arbeit in dieser Hinsicht leisten. Hier kann jetzt angesetzt und ausgebaut werden! Von einem solchen Angebot profitieren letztlich alle, da die Orientierung bei Bildung- und Ausbildung für die Neuankömmlinge verbessert und der Bereich insgesamt entlastet wird. Das ist eine Gelegenheit, die wir unbedingt ergreifen sollten.“

Nach der Erstversorgung der Flüchtlinge gehe es jetzt um Plätze in Kindergärten, Schulen, Ausbildungsbetrieben und an Hochschulen, macht Rossmann deutlich. „Der Bildung kommt eine entscheidende Rolle zur Integration zu. Sie ist für Neuankömmlinge wie für die eingesessenen Mitbürgerinnen und Mitbürger die Voraussetzung für den Zugang zum Arbeitsmarkt und sichert Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Es ist gut, dass wir von Bundesebene die Anstrengungen der Kommunen in diesem Prozess jetzt mit dem neuen Programm unterstützen.“

Die Kernaufgabe der kommunalen Koordinatorinnen und Koordinatoren ist, die Vielzahl der vorhandenen Bildungsangebote und Bildungsbedarfe vor Ort zusammenzuführen, um die Transparenz zu erhöhen und sie optimal aufeinander abzustimmen. „Damit fördern wir die Bündelung aller Kräfte und stärken zudem das Ehrenamt“, so Rossmann. „Die vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen wie Wohlfahrtsverbände, Vereine und ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger sollen systematisch eingebunden werden. Denn das ehrenamtliche Engagement und die Hilfsbereitschaft sind ein wichtiger Baustein für die Integration vor Ort.“

Förderanträge für das zunächst auf zwei Jahre konzipierte Programm können bereits zum 1. März 2016 und dann wieder zum 1. Juni 2016 und 1. September 2016 gestellt werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.bmbf.de/foerderungen und www.transferinitiative.de Rossmann: „Ich würde mich freuen, wenn der Kreis Pinneberg bald dabei ist.“

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