A 23-Auffahrt Ahrenlohe: „Chance für Umbau nutzen“

Rossmann unterstützt Anti-Stau-Initiative der Tornescher SPD

 „Diese Initiative ist goldrichtig. Die Chance für eine direkte Autobahnauffahrt in Tornesch-Ahrenlohe Richtung Hamburg muss jetzt genutzt werden.“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann. „Mit dem Grundsatzbeschluss, die A 23 sechsspurig auszubauen eröffnet sich jetzt schon die Gelegenheit, eine Lösung auf den Weg zu bringen, um die Hamburg-Pendler vom täglichen Stau aus Uetersen und Tornesch zu entlasten.“

Mit der Einstufung des Autobahnausbaus auf die  höchste Priorität im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans ergebe sich die Chance, für diese Lösung vorauszuplanen und schrittweise Umbauten vorzunehmen, macht der Abgeordnete deutlich. Rossmann: „Die Idee, die Auffahrt Richtung Osten zu verlegen und dort eine neue Rampe anzulegen, hat schon vor mehreren Jahren bei meinen Gesprächen mit Bürgermeister Roland Krügel und Vertretern und Vertreterinnen der Kommunalpolitik eine Rolle gespielt. Die örtliche SPD-Fraktion hat erkannt, dass mit den anstehenden Bauprojekten jetzt ein guter Anknüpfungspunkt für diese Maßnahme gegeben ist und  sofort die notwendigen Entscheidungen auf den Weg gebracht. Insbesondere die Ratsherren Manfred Mörker und Klaus Früchtenicht haben da den richtigen Riecher gehabt“, freut sich Rossmann. „Ich bin sicher, dass wir der Realisierung des Projekts damit ein ganzes Stück näher rücken.“

Der SPD-Mann verweist auf die in den vergangenen Jahren stark angestiegene Verkehrsfrequenz auf der Autobahn. „Das macht das Einfädeln von Ahrenlohe aus mit der Überquerung der L 110 in den Stoßzeiten derzeit ausgesprochen schwierig und behindert über den Rückstau den nachgelagerten Verkehr. Nicht nur für die Pendler aus der Region wäre die neue Auffahrt deshalb eine echte Entlastung.“ Zwischen 2010 und 2015 ist die Zahl der Fahrzeuge zwischen den Autobahnanschlüssen Tornesch und Pinneberg Nord von 53.400 auf 73.700 pro Tag angewachsen. „Diese Verkehrslast zeigt, dass es auch für die Stadt Tornesch durchaus etwas bringt, dass der Ausbau auf sechs Spuren kommen soll. Und wenn der Umbau der Auffahrt damit verbunden werden kann, wäre das natürlich umso erfreulicher“, argumentiert Rossmann.

Der Abgeordnete will sich nun bei Bundesverkehrsminister Dobrindt und Landesverkehrsminister Meyer dafür einsetzen, dass Schleswig-Holstein das Projekt der „Anti-Stau-Auffahrt“ unterstützt. „Die Chancen für die Maßnahme standen noch nie so gut. Wir sollten jetzt alle an einem Strang dafür ziehen, dass sie auch kommt“, appelliert Rossmann an die beteiligten Ebenen. Meyer und Dobrindt gegenüber will Rossmann dabei auch die Empfehlung des Wasser- und Verkehrskontors in Neumünster unterstützen. Dessen Gutachter hatten empfohlen, im Rahmen der anstehenden Sanierungsarbeiten an der L 110 zwischen A 23 und Ellerhoop mit Blick auf die geplante Erweiterung des Businessparks weitere Verbesserungen an dem wichtigen Verkehrsknoten vorzunehmen. Auch wenn eine erleichterte Auffahrt Richtung Heide nicht so relevant sei, wie in Richtung Hamburg, mache es doch Sinn, den gesamten Kreuzungsbereich neu zu planen und auch hier eine bessere Lösung zu ermöglichen, findet der Abgeordnete.

Rossmann: „Dabei ist es auf jeden Fall sinnvoll, das Gesamtpaket rechtzeitig zu planen, denn hier sind schließlich auch Landerwerb zu tätigen und Ersatzbauten zu schaffen. Die zügige Vorplanung kann da helfen, öffentliche und private Belange zu berücksichtigen und Verzögerungen zu vermeiden.“

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