Beim Kita-Ausbau bleibt der Bund in der Pflicht!

Rossmann (SPD) fordert weitere Investitionen in Betreuung 

Nach dem Beschluss des Bundestages über das Vierte Kita-Investitionsprogramm nimmt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann bereits den nächsten Schritt ins Visier. „Es ist gut, dass sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig durchsetzen konnte und dafür gesorgt hat, dass 100.000 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder bis zum Schuleintritt geschaffen werden können. Auch wenn es den Unions-Parteien nicht gefällt, bleibt der Bund beim qualitativen und beim quantitativen Ausbau der Kinderbetreuung aber weiter in der Pflicht“, betont der Parlamentarier.

Gute Angebote der Kindertagesbetreuung seien die Voraussetzung dafür, dass Kinder gleiche Startchancen hätten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Eltern verbessert werde, betont Rossmann. „Immer mehr Mütter und Väter wünschen sich deshalb einen Betreuungsplatz für ihr Kind. Da noch nicht ausreichend viele Plätze zur Verfügung stehen, treiben wir mit dem vierten Investitionsprogramm den Kita-Ausbau weiter voran.“

2017 wird der Bund die Rekordsumme von fast 2,5 Milliarden Euro in Kindertagebetreuung investieren. Allein mit dem vierten Investitionsprogramm stellt der Bund den Ländern von 2017 bis 2021 Finanzhilfen von über einer Milliarde Euro zur Verfügung. Damit kann der Kita-Ausbau und auch die Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung weiter beschleunigt werden. Der Bund ermöglicht auch weiterhin die Förderung von Ausstattungsinvestitionen, die beispielhaft der gesundheitlichen Versorgung, Inklusionsmaßnahmen oder der Einrichtung von Ganztagsplätzen dienen.

Damit ist das Ende der Fahnenstrange für Rossmann aber noch lange nicht erreicht. „Wir müssen das fünfte Investitionsprogramm schon jetzt in den Blick nehmen“, fordert der SPD-Abgeordnete, der sich auch aus bildungspolitischer Sicht beharrlich für einen Ausbau des Elementarbereichs einsetzt. „Neben einem bedarfsgerechten Angebot ist auch die Qualität der Betreuungsangebote entscheidend. Nur qualitativ hochwertige Angebote eröffnen allen Kindern die gleichen Bildungschancen. Der Bund muss Ländern, Städten und Gemeinden an dieser Stelle deshalb weiter helfen und in Zukunft weitere Mittel in Milliardenhöhe einsetzen“, macht Rossmann deutlich.

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