Einbruchschutz: Mehr Geld aus Berlin

Rossmann: „Auch Mieter profitieren“ 

„Der Bund stellt mehr Geld für Maßnahmen des Einbruchschutzes zur Verfügung.“ Darauf hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aufmerksam gemacht. „Wir haben im Parlament durchgesetzt, dass die Mittel aufgestockt werden und dabei auch kleine Sicherungsmaßnahmen gefördert werden. Auch Mieter können von der Unterstützung profitieren.“

Die für 2017 ursprünglich bereitgestellten Gelder seien bereits verbraucht, berichtet der Abgeordnete. Auf einer Klausur der engeren Fraktionsspitzen habe sich die Große Koalition deshalb darauf verständigt, die Summe auf 50 Millionen aufzustocken.

„Bisher lag die Mindestsumme für förderfähige Maßnahmen bei 2000 Euro, so dass Haushalte mit kleinen oder mittleren Einkommen häufig nicht zum Zuge kamen, wenn sie in eine verbesserte Sicherheit ihrer Wohnungen investieren wollten, aber nicht zu viel Geld ausgeben wollten“, sagt Rossmann. Ab sofort liege die Grenze beim Programm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ nur noch bei 500 Euro. „Und mit der Einigung der Fraktionsspitzen steht auch wieder Geld zu Verfügung.“

Der Einbruch in die eigenen vier Wände stelle für die Opfer oft eine enorme Belastung dar, betont der Politiker. „Der Eingriff in den persönlichen Lebensbereich beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl nachhaltig.“ Gleichzeitig sei nachgewiesen, dass viele Wohnungseinbrüche durch präventive Maßnahmen verhindert werden können. „Ich freue mich auch über die die rückläufigen Zahlen bei der Einbruchskriminalität. Sie zeigen, dass die Kombination aus Prävention, Strafverschärfung und verstärkter polizeilicher Kontrolle etwas bewirkt werden kann“, so Rossmann.

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