„Eine Stärkung der Lehrerausbildung ist notwendig!“ – Rossmann zu Besuch an der Kreisberufsschule in Pinneberg  

Von links nach rechts: Ernst Dieter Rossmann, Ulrich Krause, Kai Vogel und Jannik Thiel

Von links nach rechts: Ernst Dieter Rossmann, Ulrich Krause, Kai Vogel und Jannik Thiel

„Wir müssen die Lehrerausbildung im berufsbildenden Bereich in Deutschland dringend aufstocken und verbessern.“ Diese Forderung stellten der Schulleiter der Beruflichen Schule Pinneberg, Ulrich Krause, und seine Stellvertreterin Ute Brandt in den Mittelpunkt ihres Gespräches mit Ernst Dieter Rossmann, Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnetem, Kai Vogel, schulpolitischem Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, und dem Kreisvorsitzenden der SPD-Jugendorganisation Jusos, Jannik Thiel. Aktuell sind an der größten Schule des Kreises rund 170 Lehrkräfte und pädagogisches Personal beschäftigt, die 3900 Schüler unterrichten, davon die meisten im dualen System.

Bei Rossmann fand die Schulleitung für diese Forderung volle Unterstützung. „Der Abbau an Lehrstühlen in der Beruflichen Bildung ist dramatisch. Hier müssen die Länder und die Hochschulen gegensteuern“, so Rossmann, der auch bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist. Alleine mit Quereinsteigern und Kräften aus der Praxis seien die fachlichen und pädagogischen Anforderungen im besonders dynamischen Feld der beruflichen Bildung nicht zu bewerkstelligen.

Auch das Thema der Digitalisierung stand auf der Tagesordnung. Die Pinneberger Berufsschule bietet seit der Fertigstellung des Neubaus Ende 2015 flächendeckendes WLAN und verfügt über 800 Endgeräte, 250 mobile Geräte und Smartboards in jeder Klasse. Kai Vogel: „Das ist leider noch nicht der Standard an allen Berufsschulen im Land. Da ist noch viel Luft nach oben!“

Stattdessen sorge die Verlagerung des Bereiches „Berufliche Bildung“ vom CDU-geführten Bildungs- ins FDP-geführte Wirtschaftsministerium für große Irritation in der Lehrerschaft. „Der FDP fiel offenbar im letzten Moment auf, dass sie bei den Verhandlungen zu kurz gekommen war. Deshalb wohl diese unnötige und sachlich falsche Verlagerung, die an den Schulen noch große Probleme bereiten wird“, kritisiert Vogel.

 

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