Fast 50 Prozent mehr Wohngeldempfänger im Kreis

Rossmann (SPD) fordert Grundgesetzänderung für sozialen Wohnungsbau

Der massive Anstieg der Wohngeldempfänger zeigt, wie groß das Mieten- und Wohnungsproblem im Kreis Pinneberg ist. Für den Bundestagsabgeordneten des Kreises Pinneberg Ernst Dieter Rossmann belegt diese Tatsache auch die Notwendigkeit der jüngsten Wohngeldverbesserung durch den Bund. „Dies zeigt, dass der Bund an der richtigen Stelle investiert hat und nun mehr Haushalte unterstützt, die auf Hilfe angewiesen sind“, so Rossmann.

Der Abgeordnete aus Elmshorn bekräftigt dabei ausdrücklich die Forderung der Bundesbauministerin Barbara Hendriks, das Wohngeld von nun an alle zwei Jahre an steigende Mieten anzupassen. Laut Statistikamt Nord ist die Zahl der Haushalte im Kreis Pinneberg, die Wohngeld empfangen, 2016 im Vergleich zum Vorjahr um über 48 Prozent angestiegen. 2015 erhielten noch 1209 Haushalte Wohngeld, 2016 waren es dann 1792 – ein Anstieg, der auf die von der SPD durchgesetzte Reform des Wohngeldrechtes aus dem Jahr 2016 zurückzuführen ist, wie Rossmann betont. Mit der Neuregelung war die Einkommensgrenze für die Anspruchsberechtigung auf Wohngeld deutlich erhöht worden, mehr Haushalte waren somit zum Empfang berechtigt.

Die Forderung nach einer Grundgesetzänderung, um die Förderung von sozialem Wohnungsbau in den Ländern durch den Bund weiter zu ermöglichen wird von Rossmann ausdrücklich begrüßt: „Die von der Ministerin geforderte Reform ist unerlässlich für eine sozial verträgliche Wohnraumentwicklung“.

Auch die Mietpreisbremse müsse weiter verbessert werden, verlangt Rossmann: „Die CDU verhindert seit Jahren das effektive Inkrafttreten der Mietpreisbremse, die aktuellen Zahlen zum Wohngeld zeigen, wie unzeitgemäß eine solche Blockade ist“, so der Abgeordnete.

 

 

 

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