„Hamburg kann und muss mehr gegen den Fluglärm tun“

Rossmann (SPD) unterstützt Nachtflug-Gegner

„Es ist gut, dass der Hamburger Senat erkannt hat, dass bei den Nachtflügen Handlungsbedarf besteht.“ Mit diesen Worten hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann die Stellungnahme von Wirtschaftssenator Horch begrüßt, der zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation angekündigt hatte. „Die Hansestadt muss das Thema jetzt aber auch entschlossen anpacken und die Strafgelder für die Fluglinien gegebenenfalls noch einmal erhöhen“, fordert Rossmann, der den Senator jetzt in der Sache angeschrieben hat.

Die Unterschriftensammlung für ein striktes Nachtflugverbot wirke sich bereits jetzt positiv aus, stellt der Sozialdemokrat fest, der in den vergangenen Wochen von Bürgerinnen und Bürgern aus Quickborn und Hasloh vermehrt auf die Problematik angesprochen worden ist. „Seit die Fluglärmgegner ihr Paket mit 15000 Unterschriften bei der Bürgerschaft eingereicht haben, ist in die Diskussion um mögliche Maßnahmen erkennbar Dynamik hinein gekommen. Und es ist erfreulich, dass sich der Senat ernsthaft in der Pflicht sieht.“ Die erhöhte Zahl von Verstößen gegen das bestehende Nachtflugverbot in den Monaten Juli und August zeige deutlich, dass bei der „Pünktlichkeitsoffensive“ des Flughafens nachgesteuert werden müsse. Rossmann: „Wenn man mehr Pünktlichkeit will und weniger bekommt, muss man sein Instrumentarium gründlich überprüfen!“

Rossmann erwartet nun, dass der Senat zeitnah konkrete Maßnahmen in Angriff nimmt. „Senator Horch hat zwar bereits eine Erweiterung des passiven Lärmschutzes mit Lüftern und dämmenden Fenstern versprochen. Aber dabei darf es nicht bleiben. Gerade bei den Nachtflügen heißt es jetzt ‚Butter bei die Fische‘“, macht Rossmann deutlich.

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