Millionen fürs Kreis Pinneberger Jobcenter

Rossmann: Der Bund fördert Projekte für Langzeitarbeitslose 

Die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit ist das Ziel von zwei Programmen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, von denen auch der Kreis Pinneberg profitiert. Darauf hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aufmerksam gemacht: „Mehr als 3.4 Millionen Euro aus dem Topf ‚Soziale Teilnahme am Arbeitsmarkt‘ und dem ESF-Bundesprogramm fließen in unsere Region.“

Über das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ werden deutschlandweit 20.000 ehemalige Langzeitarbeitslose öffentlich gefördert beschäftigt. „Das Jobcenter des Kreises kann gut anderthalb Millionen Euro aus diesem Topf einsetzen“, berichtet Rossmann Die entsprechenden Projektmittel laufen noch bis Ende 2018.

Mehr als 1,9 Millionen Euro fließen bis 2020 aus dem ESF-Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit in den Kreis. Rossmann: „Viele langzeitarbeitslose Menschen sind motiviert und dankbar, wenn sie die Chance erhalten, wieder ins Berufsleben zurückkehren zu können. Ziel der Förderung ist, ihnen Hilfestellungen zu geben, damit diese Menschen ihre Fähigkeiten entwickeln und gut in einen Betrieb integriert werden können.“ Durch gezielte Ansprache können Arbeitgeber für die Beschäftigung langzeitarbeitsloser Frauen und Männer gewonnen werden. Unterstützt werden die neuen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seitens der Jobcenter insbesondere durch Lohnkostenzuschüsse und intensives Coaching.

„Förderprogramme für Langzeitarbeitslose sind ein wichtiger Teil einer aktiven Arbeitsmarktpolitik“, betont Rossmann. „Auch öffentlich unterstützte Arbeitsverhältnisse verdienen Anerkennung. Sie können Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt große Probleme haben wieder an die Erwerbsarbeit heranführen.“ Die Arbeitsmarktpolitik muss nach Auffassung des Sozialdemokraten so ausgerichtet werden, dass möglichst viele Menschen in Beschäftigung bleiben oder neu einsteigen können. „Dabei ist neben den Rahmenbedingungen für gute Aus- und Weiterbildung auch unverzichtbar, arbeitslosen Menschen neue Chancen durch geförderte Arbeit und Beschäftigung zu eröffnen“, macht Rossmann deutlich.

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