Bahnhof Elmshorn: Knoten-Studie später fertig

Rossmann: „Verzögerung ärgerlich“

„Ich möchte dringend einfordern, die Neuplanung des Elmshorner Bahnhofs zu nutzen und in diesem Zuge bundesseitig die Planung eines vierten Bahnsteigs mit zu projektieren“ Das hatte der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann im Dezember in einem Brief an den geschäftsführenden Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) geschrieben. Die jetzt eingetroffene Antwort ist für den Abgeordneten enttäuschend: „Der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann vertröstet mich und alle von der Verkehrssituation Betroffenen erstmal auf den Sommer.“

In seinem Schreiben hatte Rossmann insbesondere auf die beim Unfall im November deutlich gewordene problematische Lage hingewiesen und die Folgewirkungen eines Gleisausfalls in Elmshorn deutlich gemacht. „Jede Störung hat unmittelbare Folgewirkungen auf die regionale Verkehrsversorgung, da eine Redundanz nicht gegeben ist“, hatte der SPD-Mann argumentiert.

Auf die von Rossmann dargelegte Dringlichkeit geht Ferlemann in seiner Antwort nicht ein. Er verweist darauf, dass die Notwendigkeit eines vierten Gleises bei der aktuellen Untersuchung zum Eisenbahnknoten Hamburg mit geprüft werde. „Die Studie hätte allerdings bereits zum Jahresende 2017 fertig sein sollen“, berichtet Rossmann. Das daraus auch so schnell nichts wird, geht aus Ferlemanns Brief aber ebenfalls hervor. „Die Ergebnisse sollen im Sommer vorliegen“, schreibt der Ministervertreter ohne Angabe von Gründen für die Verzögerung. „Das ist für Elmshorn und die zahlreichen Bahnnutzer in unserer Region sehr bedauerlich“, findet Rossmann. Er will in Berlin weiter Druck für den nötigen Ausbau machen.

 

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