„Besser spät als nie, aber es muss etwas passieren“

Rossmann drängt Bahn auf Verbesserung beim Baustellen-Handling

„Die Bahn ist in der Pflicht.“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann angesichts der desolaten Situation für Nutzer der Bahnstrecken Elmshorn – Hamburg. „Besser spät als nie, aber es muss etwas passieren“

Der Politiker ist in den vergangenen Tagen von zahlreichen frustrierter Kunden der Bahn angesprochen worden, die sich über das schlechte Krisenmanagement beschwerten. Rossmann, der auch selbst Bahnnutzer und Betroffener der Zustände ist, hat jetzt die Konzernbevollmächtigte für Hamburg und Schleswig-Holstein, Manuela Herbort angeschrieben und seinem Ärger Luft gemacht. „Das Handling der Situation durch die Bahn wird vielfach als vollkommen unzureichend wahrgenommen“, schreibt Rossmann an die Managerin. „Das betrifft sowohl die viel zu geringe Zahl der bereitgestellten Busse für den Ersatzverkehr als auch die zahlreichen trotz des ausgedünnten Fahrplans noch vorkommenden Verspätungen.“ Auch die Landtagsabgeordneten Beate Raudies und Thomas Hölck hätten über vergleichbare Erfahrungen berichtet.

Von der DB AG erwarten die SPD-Abgeordneten jetzt schnell Aktivitäten. „Besonders die Ausstattung des Ersatzverkehrs ist nach unserem Dafürhalten auf dem gegenwärtigen Status verbesserungswürdig: Hier halten wir eine Aufstockung für unumgänglich“, so Rossmann in seinem Brief an Herbort.

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