Bessere Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in Arbeit trägt sozialdemokratische Handschrift

Agentur für ArbeitRossmann: Auch Kreis Pinneberg profitiert mit über 10 Mio € im Jahr 2019

„2019 stehen den Jobcentern im Kreis Pinneberg über 10 Millionen Euro mehr für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in Arbeit zur Verfügung“, teilt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann mit. Das entsprechende Teilhabechancengesetz hat der Bundestag am 08.11.18 beschlossen. „Dadurch hat die SPD noch eins ihrer wichtigen Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt – im Sinne von mehr Vermittlung in reguläre Arbeit – und zwar für die, die es am meisten brauchen, die bundesweit 750.000 Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit.“

Nach dem Gesetz werden Menschen, die mindestens zwei Jahre ohne Arbeit sind, insofern gefördert, dass Arbeitgeber, die sie einstellen, einen Lohnkostenzuschuss von 75% im ersten und 50% im zweiten Jahr bekommen. Die Betroffenen werden außerdem durch beschäftigungsbegleitende Betreuung und Weiterbildung gecoacht und in den ersten sechs Monaten müssen sie bei Bedarf dafür freigestellt werden.

Bei Menschen, die in den letzten sieben Jahren mindestens sechs Jahre Arbeitslosengeld II bekommen haben und über 25 sind, steigen die Arbeitgeberzuschüsse auf 100% für die ersten beiden Jahre und schmelzen für jedes weitere Jahr um 10%. Die Zuschüsse gibt es für bis zu 5 Jahren insgesamt. Auch hier ist der Arbeitgeber verpflichtet, im ersten Jahr entsprechend bei Bedarf für eine Weiterbildung freizustellen.

Rossmann: „Die SPD hat in den Beratungen durchgesetzt, dass sich der Lohnkostenzuschuss nicht am Mindestlohn, sondern am Tariflohn orientieren soll, um die Tarifbindung in den Betrieben noch mehr zu erhöhen. Darauf sind wir besonders stolz.“

Rossmann weiter: „Die insgesamt 4 Milliarden Euro, die der Bund über das Teilhabechancengesetz investiert, sind sehr gut angelegt, um den sozialen Zusammenhalt in unserem Land zu fördern und Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit wieder eine Perspektive auf gesellschaftliche Teilhabe zu geben.“

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