Der Kreis darf nicht Teilzeit-Hochburg bleiben!

Rossmann (SPD) weist auf Groko-Initiative hin 

„Die Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt ist noch lange nicht erreicht. Das zeigt der hohe Anteil bei den Teilzeitarbeit mit rund 27.000 Arbeitsverhältnissen gerade bei uns im Kreis Pinneberg.“  Darauf weist der der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März hin. „Da ist es gut, dass die SPD bei den Koalitionsverhandlungen ein grundsätzliches Rückkehrrecht zur Vollzeit in Betrieben mit mehr als 45 Beschäftigten durchgesetzt hat.“

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), hatte aktuell darauf aufmerksam gemacht, dass der Frauenanteil bei der Teilzeit in der Region bei 81 Prozent liegt und im Kreis 70 Prozent der Teilzeit und Minijobs von Frauen wahrgenommen werden. Rossmann: „Schleswig-Holstein insgesamt steht bei Mini- und Teilzeitjobs leider nach wie vor am falschen Tabellenende. Hier muss sich wie bei der immer  noch bestehenden Ungleichbezahlung noch viel tun.“

Für Beschäftigte in mittleren und größeren Betrieben solle deshalb jetzt ein Recht auf befristete Teilzeit eingeführt werden. „Insbesondere für Frauen ist es wichtig, nach einer Familienphase ihre beruflichen Pläne voll verwirklichen zu können“, zitiert Rossmann den Koalitionsvertrag.

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