Der Kreis Dithmarschen hat große Potentiale

SPD-Kreisvorsitzender Michael Wolpmann, MdB Ernst Dieter Rossmann und die stellv. SPD-Kreisfraktionsvorsitzende Angelika Hansen im Gespräch mit dem neuen Landrat Stefan Mohrdieck

SPD-Kreisvorsitzender Michael Wolpmann, MdB Ernst Dieter Rossmann und die stellv. SPD-Kreisfraktionsvorsitzende Angelika Hansen im Gespräch mit dem neuen Landrat Stefan Mohrdieck

SPD-MdB Ernst Dieter Rossmann, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Bildung und Forschung, zum Antrittsbesuch bei Landrat Stefan Mohrdieck

Der Landkreis Dithmarschen weist die besten Voraussetzungen auf, zu einem Modellkreis für eine zukunftsorientierte Energieversorgung in der Fläche zu werden. Nicht umsonst stand dieses Thema im Mittelpunkt des Antrittsbesuches  bei  Landrat Stefan Mohrdieck, den der  SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann, der den Landkreis für die SPD mit betreut,  kürzlich im Landratsamt an der Stettiner Straße absolvierte. Mit dabei waren auch der SPD-Kreisvorsitzende Michael Wolpmann und die stellvertretende Kreisfraktionsvorsitzende Angelika Hansen. Rossmann und Mohrdieck, die sich auch noch aus dessen Bürgermeister-Zeit in Brunsbüttel kennen, spannten den Bogen dabei von den neuen Entwicklungen um die Atommüll-Zwischenlager und deren Übernahme durch die Bundesgesellschaft für Zwischenlager zum 1.1.2019  über die regionalen Konzepte im Power to gas Verfahren und den möglichen LNG-Terminal in Brunsbüttel.  Landrat Mohrdieck und die SPD-Vertreter aus der Kreispolitik trugen dem Bundestagsabgeordneten dabei insbesondere die Sicherung der Qualifikation des örtlichen  Mitarbeiterpotentials durch die Gesellschaft für Zwischenlagerung BGZ  als Anliegen vor. Hier dürfe es auch für die Zukunft zu keinem Verlust kommen und kein „Fadenriss“ passieren. Rossmann: „Ortsnähe und Erfahrung sind wichtig“.

Auch zu einem künftigen LNG-Port herrschte große Übereinstimmung in dem Gespräch. Dass Deutschland auch einen solchen Hafen brauchen würde, sei mittlerweile auch im Rahmen der globalen Energieströme und ihrer Veränderungen durch die Konkurrenzen von Russland bis zu den USA unstrittig. Zugleich würden im LNG-Zusammenhang sich auch viele neue technologische Perspektiven auftun, für die Dithmarschen und die Westküste insgesamt sehr interessant sein könnte. Rossmann: „Das Ziel muss doch sein, hier möglichst viel Wertschöpfung im Hinterland eines solchen Hafens aufzubauen und Industrie und Mobilitätsinfrastrukturen mit einzubinden.“ Dabei konzentrierten sich die Forderungen aus der Dithmarscher Politik nicht nur auf die notwendige Ertüchtigung der Marschbahn, sondern auch auf den Ausbau der B 5. Mindestens eine Dreispurigkeit mit besseren und sicheren Überholmöglichkeiten müsste das Ziel sein.

Rossmann, der als Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Bildung und Forschung, über langjährige Erfahrungen in diesem Politikbereich verfügt, informierte den Landrat abschließend über den Stand der Umsetzung des Digitalpakt zur Verbesserung der digitalen Ausstattung an den Schulen. Rossmann: „Das Sondervermögen in Höhe von 2,4 Mrd. Euro ist endlich angeschoben und auch die Grundgesetzänderung durch das Kabinett beschlossen, damit alle Schulen in allen Kommunen gefördert werden können.“ Jetzt brauche es noch die Verabschiedung der Grundgesetzänderung mit 2/3 Mehrheit im Bundestag und Bundesrat. Rossmann: „Das wollen wir noch bis zum Dezember unbedingt hinbekommen, damit die Mittel dann in 2019 umgesetzt werden können.“ Einigkeit herrschte in der Gesprächsrunde, dass insbesondere für die Berufsschulen hier eine Priorität gesetzt werden muss.

Nach dem Antrittsbesuch bei Landrat Mohrdieck besuchte der SPD-Forschungspolitiker noch das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste in Büsum, um sich bei Prof. Garthe über das HELBIRD – Projekt und bei Dr. Vanselow über die neusten Entwicklungen bei den Meeresmesstechniken zu informieren. „Das FTZ ist ein echter Hotspot der integrativ ausgerichteten Küstenforschung und mit einer Drittmitteleinwerbung von über 50 % eine bestens anerkannte Forschungseinrichtung. Hier lohnt sich ein Besuch immer wieder, um die neuesten Entwicklungen aufzunehmen“, so der Vorsitzende des Bundesforschungsausschusses.

 

 

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