„Der Kreis kann Teilhabe-Vorreiter werden“

Rossmann (SPD) hofft auf weiteren Inklusions-Baustein im Bereich Arbeitsmarkt

„Der Aktionsplan steht, die Förderung der Beratungsstelle ist klar. Jetzt muss noch gelingen, dass das Kreis Pinneberger Jobcenter bei den Modellvorhaben im Bereich Prävention von Erwerbsunfähigkeit dabei ist.“ Für den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann würde der Kreis Pinneberg mit diesem weiteren Modul zur echten Teilhabe-Vorreiter-Region.

„Das Engagement von Axel Vogt als Behindertenbeauftragter des Kreises kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, betont Rossmann. „Ohne ihn gäbe es den Inklusions-Aktionsplan nicht.“ Die in einjähriger von hundert Beteiligten erarbeitete Maßnahmenliste war am 19. Januar vorgestellt worden. Als weiterer Inklusions-Baustein wird eine Beratungsstelle in Elmshorn in der Regie der Alzheimergesellschaft hinzukommen. „Der Bund finanziert diese Einrichtung über das neue Teilhabegesetz bis Ende 2020 mit über einer halben Million Euro“, berichtet Rossmann, der sich bereits in der Entstehungsphase des Gesetzes dafür eingesetzt hatte, eine solche Beratungsstelle im Kreis zu installieren. „Im Idealfall kann es hier gelingen, dass Menschen mit Behinderung Menschen mit Behinderung bei der Antragstellung für Leistungen beraten.“ Nach der Vorstellung des Gesetzgebers soll ein bundesweites Netzwerk solcher Einrichtungen entstehen.

Als nächster Schritt steht für den Abgeordneten nun an, dass der Kreis auch bei der Prävention von Erwerbsunfähigkeit Modellregion wird. „Ziel des Bundesteilhabegesetzes ist auch, bereits vor Eintritt einer chronischen Erkrankung oder Behinderung durch präventive Maßnahmen die Erwerbsfähigkeit zu erhalten“, berichtet Rossmann. „Hierbei spielen die Jobcenter eine zentrale Rolle. Der Bund will dort Modellvorhaben fördern, bei denen geprüft wird, durch welche Maßnahmen einer drohenden Behinderung frühzeitig entgegengewirkt werden kann. Dabei kann im Rahmen der Modellvorhaben befristet von gesetzlichen Vorgaben abgewichen werden, um neue Wege und Methoden erproben zu können.“

Das Kreis Pinneberger Jobcenter habe für diesen Bereich schon bisher mit sehr engagierten Mitarbeitern gute Arbeit geleistet, macht der SPD-Mann deutlich. „Da würde die Etablierung eines solchen Modellvorhabens eigentlich genau passen. Und es wäre der nächste Baustein für die Inklusionsregion Kreis Pinneberg“, wirbt Rossmann  für das Projekt.

 

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