„Die Bekämpfung des Fluglärms bleibt auf der Tagesordnung“

Rossmann (SPD)  unterstützt die Bemühungen Haslohs und Quickborns

Im Nachgang zur Sitzung des Hamburger Umweltausschusses zum Thema Fluglärm in der vergangenen Woche hat sich jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann in die Diskussion eingeschaltet. „Hamburg bleibt bei der Problematik auch dem Umland gegenüber in der Pflicht“, betont der Parlamentarier. Er hat den Bürgermeister der Hansestadt, Dr. Peter Tschentscher (SPD), und Schleswig-Holsteins FDP-Verkehrsminister Bernd Buchholz angeschrieben und aufgefordert, den Dialog mit den Kommunen im Bereich der Flugschneise Nord-West zu suchen.

„Die Bewohner der Region Hasloh-Quickborn an der östlichen Flanke des Kreises Pinneberg leiden derzeit unter der zunehmenden Zahl der Nachtflüge“, macht Rossmann in seinem Schreiben an Tschentscher deutlich. „Da der Hamburger Airport seine Flüge zu einem übergroßen Anteil über die Landebahn Nord-West abwickelt, ist die Fluglärmproblematik hier ohnedies sehr stark ausgeprägt. Der sprunghafte Anstieg der Flüge außerhalb des üblichen Flugzeitenschemas trifft diese Bürgerinnen und Bürger jetzt besonders.“ Rossmann weist darauf hin, dass der Senat trotz seiner Bemühungen, das Problem über erhöhte Gebühren und Strafzahlungen für Nachtflüge anzugehen, das Doppelte an verspäteten Flugbewegungen gegenüber seiner Zielzahl registrieren musste. „Die Interessen der Fluggesellschaften dürfen nicht dauerhaft höher gewertet werden als die der Anwohner“, stellt Rossmann klar. Der Abgeordnete macht sich daher auch die Forderung von Haslohs Bürgermeister Bernd Brummund (SPD) zu eigen, den Flugverkehr nach 22 Uhr komplett einzustellen.

Auch Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Buchholz nimmt der SPD-Mann in die Pflicht: „Meine Bitte an Sie und die Landesregierung ist, das Gespräch den Umlandstädten und -Gemeinden zu suchen und die Interessen der dortigen Einwohner auch gegenüber den hamburgischen Behörden zu vertreten.“ Mit dieser Forderung sieht Rossmann sich auch auf einer Linie mit der Bundesregierung. „Der Bund setzt bei der Festlegung der Flugrouten auf eine verbesserte Transparenz in den Verfahren. Und bei jeglichen Planungen an Flughafenstandorten sollen die betroffenen Menschen frühzeitig informiert und in einen Dialogprozess mit allen Beteiligten eingebunden werden“, beschreibt der Politiker die Auffassung der Berliner Partner. „Und das sollte nach meinem Dafürhalten natürlich auch über Ländergrenzen hinweg gelten“, fordert Rossmann Richtung Hamburg und Kiel.

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