„Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch, fair, regional und öffentlich“

Führten einen engagierten Meinungsaustausch zur Mobilität der Zukunft: die stellvertretende KVIP-Betriebshof-Leiterin Jessica Bruhn, SPD-MdB Ernst Dieter Rossmann, SPD-Landtagsfraktionschef Ralf Stegner, Ver.di-Sekretär Andreas Riedl, KVIP-Prokuristin Birgit Reinheimer, Hans-Helmut Birke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies (v.l.n.r.).

Führten einen engagierten Meinungsaustausch zur Mobilität der Zukunft: die stellvertretende KVIP-Betriebshof-Leiterin Jessica Bruhn, SPD-MdB Ernst Dieter Rossmann, SPD-Landtagsfraktionschef Ralf Stegner, Ver.di-Sekretär Andreas Riedl, KVIP-Prokuristin Birgit Reinheimer, Hans-Helmut Birke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies (v.l.n.r.).

SPD-Politiker besuchen die KVIP

„Der ÖPNV in unserer Region ist eine Erfolgsgeschichte und es ist gut, dass die in diesem Bereich Handelnden die Veränderungen und Weiterentwicklungen und damit die Zukunft immer im Blick haben.“ So resümierten der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann und seine Landtagskollegin Beate Raudies jetzt einen gemeinsamen Besuch mit anderen SPD-Politikern der verschiedenen Ebenen bei der Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg KVIP in Uetersen.

Für den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Ralf Stegner war dieser Termin dabei eine Station im Rahmen seiner Sommertour durch Schleswig-Holstein. Der Oppositionsführer hatte seine Bereisung ganz dem ÖPNV-Thema gewidmet und dafür seinen Dienstwagen in der Garage gelassen. Wie im ganzen Land absolvierte er auch im Kreis Pinneberg sämtliche Termine mit Bus und Bahn.

Im Gespräch mit der KVIP-Prokuristin Birgit Reinheimer, Verkehrsplaner Claudius Mozer von der Südwestholstein Verkehrsgesellschaft (SVG) und der stellvertretenden Leiterin der KVIP-Betriebshöfe Elmshorn und Uetersen, Jessica Bruhn, sowie Andreas Riedl von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, die auch die Beschäftigten der ÖPNV-Dienstleister vertritt, zollten die Sozialdemokraten der Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region Respekt. „Kontinuierliche Zuwächse im Angebot und eine Kostendeckung von 60 Prozent können sich sehen lassen“, befand Rossmann. Ein Lob, das der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Hans-Helmut Birke zu recht auch auf sich persönlich beziehen konnte. „Wir haben als Kreispolitiker gemeinsam mit den Planern darauf geachtet, die Fahrtrouten bedürfnisgerecht zu entwickeln und gute Angebote zu machen“, betonte Birke.

Dass guter ÖPNV in der Zukunft nicht nur mehr und bessere Verbindungen bedeutet, wurde im Meinungsaustausch ebenfalls deutlich. Für Gewerkschafter Riedl wie auch für die Sozialdemokraten gehört dazu eine faire Vergabe der öffentlichen Aufträge in diesem Bereich. „Der minimale Preis darf nicht das einzige Kriterium sein. Es muss immer auch eine Rolle spielen, wie die Bezahlung der Arbeitnehmer ist und wie die Arbeitsbedingungen sind“, machte Landtagsabgeordnete Raudies für die SPDler deutlich. Fraktionschef Stegner bot an, sich für eine entsprechende Regelung bei der SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Andrea Nahles einzusetzen – was er inzwischen auch, und sogar in schriftlicher Form tat. Auch Rossmann hat das Anliegen im Blick und nimmt den Koalitionspartner in die Pflicht: „Das ist im Koalitionsvertrag verankert. Hier müssen sich CDU und CSU bewegen, denn diese Sache gehört nicht auf die lange Bank“, mahnt der Bundestagsabgeordnete.

Ein weiteres großes Zukunftsthema beim ÖPNV ist der Ausstieg aus der Verwendung von Kraftstoffen auf fossiler Basis. „Wichtig ist vor allem, dass wir weg vom Diesel kommen. Und dafür ist neben dem Wasserstoff auch die E-Mobilität eine gute Alternative“, so das Credo von Stegner. Und  Rossmann, der sich in der Bundespolitik bereits seit längerem für mehr Förderung in diesem Bereich einsetzt machte deutlich: „Wir brauchen auch bei den Bussen mehr E-Mobilität.“ Für die KVIP ist das Wasser auf die eigenen Mühlen. Schrittweise will man hier ohnedies auf E-Busse umrüsten. „Das ist eine gute Perspektive nicht nur für einen modernen Fuhrpark aus starken Bussystemen, sondern auch für mehr Umweltschutz und Verbraucherschutz“, befanden die SPD-Politiker. Rossmann erinnerte in diesem Zusammenhang an Untersuchungen, nach denen die Umstellung der Busflotte der deutschen ÖPNV-Unternehmen auf Elektromobilität einen vergleichbaren Effekt auf die CO2-Reduzierung hat wie eine Million Elektro-PKW. „Diese Chance sollten wir unbedingt ergreifen“, so Rossmann.

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