„Ein Fraunhofer-Institut für Speichertechnologie in Itzehoe ist eine große Chance“

Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung und Forschung im Gespräch mit der Leitung des ISIT in Itzehoe

Speichertechnologien gehört die Zukunft. Darin waren. Axel Müller-Groeling, Leiter des Fraunhofer Institutes in Itzehoe, der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung und Forschung Ernst Dieter Rossmann aus Elmshorn und die Delegation der Steinburger SPD aus Land, Kreis und Stadt schnell einig.  Sie diskutierten intensiv die Absicht der Bundesregierung, die laut dem  Koalitionsvertrag ein neues Fraunhofer-Institut für Speichertechnologie plant, und die Chancen, die dieser Plan für Itzehoe bedeuten kann.  Obwohl Itzehoe ein vergleichsweise kleine Stadt ist im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten wie Dortmund, Berlin und München, die ebenfalls ein Fraunhofer-Institut vorweisen, gibt es zahlreiche Standortvorteile, wie Thorge Thönnessen, Geschäftsführer vom ISIT-Industriepartner  Customs Cells Itzehoe, erläuterte. So habe Itzehoe nicht nur eine hohe Forschungs- und Anwendungsexpertise. Auch die Nähe zu den Wissenschaftsstandorten Hamburg und Kiel sei von Vorteil. Durch die Nutzung von Windstrom würden Energiekosten gespart. Nicht zuletzt  würde das Gelände vom ISIT noch ausreichend Platz aufweisen.  Auch die SPD-Regionalpolitiker Sönke Doll und Hannes Helms unterstrichen im Gespräch die Bedeutung des Fraunhofer-Institutes in Itzehoe. „Das ISIT gehört zu Itzehoe und die Menschen hier identifizieren sich damit. Eine Vergrößerung würde positiv aufgenommen von den Bürgerinnen und Bürgerin“, sind sich Doll und Helms einig.

Ernst Dieter Rossmann sagte nach dem intensiven Fachgespräch, bei dem auch die Vor- und Nachteile von einem neuen Institut, einer Erweiterung eines vorhandenen Instituts und dem Konzept einer Forschungsfabrik erörtert wurde, dem Standort Itzehoe seine ausdrückliche Unterstützung zu.: „Durch ein neues Fraunhofer-Institut für Speichertechnologie kann Deutschland zu einem echten Leuchtturm für eine nachhaltige  Energiewende und eine progressive Wertschöpfung werden.“ Jetzt komme es darauf an, dass auch die Fraunhofer Gesellschaft selbst zu einem abgestimmten Konzept ihrer vielfältigen Aktivitäten in Deutschland komme und ein klares Standort – Profil von den Anforderungen her entwickle. Rossmann: „Die Potenziale in Itzehoe sind da und müssen für ein solches Gesamtkonzept jetzt aufgegriffen werden.“

 

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