Einen flexiblen Renteneintritt muss es auch für Werkstattmitarbeiter geben

Rossmann (SPD) wird in Berlin aktiv

„Wer auf dem regulären Arbeitsmarkt beschäftigt ist, kann sich mit seinem Arbeitgeber über eine eventuelle Weiterbeschäftigung nach dem Erreichen der Altersgrenze verständigen. Für Mitarbeiter in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gilt das nicht. Ich finde: Das muss sich ändern!“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann.

Der Politiker übernimmt damit die Forderung eines Werkstattrat-Mitgliedes, das ihn im Rahmen seiner letzten Bürgersprechstunde besucht und um Unterstützung gebeten hatte. Vorausgegangen war der Renteneintritt eines direkten Arbeitskollegen, der gerne weitergemacht hätte, aber diese Möglichkeit leider nicht erhielt.

„Hintergrund ist, dass die Einrichtungen nur theoretisch die Möglichkeit haben, entsprechende Vereinbarungen zu treffen“, berichtet Rossmann. Tatsächlich aber erhielten die Werkstätten dann offenbar keine öffentlichen Gelder mehr, sodass entsprechende Begehren deshalb mit Hinweis auf tagesstrukturierende Maßnahmen für die Zielgruppe abgewiesen werden. Für den Kollegen des Werkstattrates war das allerdings keine attraktive Alternative: Die Maßnahmen waren ihm zu wenig anspruchsvoll, er fühlte sich körperlich fit und hätte gerne weiterhin gearbeitet.

„Dass die Werkstatt-Beschäftigten hier eine Ungleichbehandlung erkennen und sich für eine Änderung der Regelungen einsetzen, finde ich nachvollziehbar und richtig“, macht der SPD-Abgeordnete deutlich. Er will das Anliegen jetzt in Berlin zum Thema machen.

Getagged mit: , , ,
Veröffentlicht in Pressebereich, Wahlkreis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*