Entgeltgleichheit ist eine Frage der Gerechtigkeit

Rossmann (SPD) fordert weitere Schritte für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Das muss für Frauen und Männer uneingeschränkt gelten.“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann. „Dass Deutschland in der EU einen der Spitzenplätze bei der Lohndiskriminierung einnimmt, darf so nicht bleiben.“ Er reagiert damit auf die von der EU-Kommission jetzt vorgelegten Zahlen, nach denen Deutschland nur noch vor Tschechien und Estland bei der Entgeltgerechtigkeit am Tabellenende liegt.

„Wenn Frauen in Deutschland pro Stunde 21,5 Prozent weniger verdienen als Männer, dann ist das ein deutliches Signal, dass die strukturellen Ungleichgewichte zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt konsequent abgebaut werden müssen“, betont Rossmann. Mit der Einführung des Mindestlohns, dem Gesetz für Entgelttransparenz und der gesetzlichen Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen habe die SPD in den vergangenen Jahren bereits wichtige Schritte in die richtige Richtung durchgesetzt und aktuell kommt noch das Rückkehrrecht aus Teilzeit in Vollzeit hinzu“, so Rossmann. „Aber die Lücke, die zu schließen ist, ist bei uns sehr groß.“ Auch gebe es nicht das eine Gesetz, das die Lohnlücke auf einen Schlag schließt.

Die SPD werde sich in Berlin nachdrücklich für weitere Maßnahmen zur Herstellung der Entgeltgerechtigkeit einsetzen. „Dazu gehört, dass wir die Tariflöhne in der Pflege stärken und finanzielle Ausbildungshürden bei Sozial- und Pflegeberufen ab bauen. Da über 85 Prozent der Beschäftigten in dieser Branche weiblich sind, kommt dies vor allem Frauen zugute“, macht Rossmann deutlich.

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