Mehr Koordination bei Baumaßnahmen im Verkehrsbereich ist offensichtlich möglich – MdB Ernst Dieter Rossmann begrüßt neue Beweglichkeit in der Landespolitik

Die für das Jahr 2018 vorgesehene Fahrbahnerhaltungsmaßnahme zwischen Tornesch und der Autobahn A23 im Zuge der Landesstraße L 110 soll jetzt erst nach Fertigstellung der Westumgehung Pinneberg vorgenommen werden und ist nunmehr von Juli 2019 bis etwa Mitte Oktober 2019 vorgesehen. Diese Mitteilung hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann von Schleswig-Holsteins Minister für Verkehr Bernd Buchholz jetzt auf das Schreiben von SPD-MdB, MdLs und Kreispolitikern vom 16. Februar bekommen. Rossmann: „Das ist ein großer Erfolg für die Bürgermeister/innen der Region, die sich für diese Verschiebung eingesetzt haben, aber auch ein Beleg für die Offenheit und Flexibilität im Kieler Verkehrsministerium. Ich bin froh, dass der Minister hier nicht Sturheit gezeigt hat, sondern die Proteste und konstruktiven Vorschläge aus der Region aufgenommen hat.“

In ihrem Schreiben vom Februar hatten die SPD-Abgeordneten auch die Einrichtung eines Koordinators zur optimierten Verfahrensabstimmung zwischen den verschiedenen Straßenbaumaßnahmen im Kreis von Bund, Land und Kommunen angeregt. Hierzu weist der Minister jetzt in seiner Antwort an den Bundestagsabgeordneten darauf hin, dass seit Anfang Januar 2017 in Hamburg der Arbeitsstab Verkehrs und Baustellenkoordination existiert, der eine bessere Abstimmung und Koordination von Bauvorhaben und den damit verbundenen Beeinträchtigungen im Großraum Hamburg zum Ziel hat. Derzeit werde die Möglichkeit einer Ausweitung der Zuständigkeit des Verkehrskoordinators auf relevante Achsen für Schleswig- Holstein, wie unter anderem die A23, B5 von Hamburg bis zur Westküste, geprüft. Rossmann: „Das ist doch schon mal ein Wort, dass der Minister gibt, sich einer solchen Idee nicht zu verschließen, sondern auf den Nutzen und die Möglichkeiten, die damit verbunden sind, einzugehen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn es zu einer verstärkten Koordinierung kommt, zumal es durch den aktuellen Investitionshochlauf im Bereich der Bundes- und Landesstraßen sowie im kommunalen Bereich absehbar zu einer deutlichen Stärkung von Baumaßnahmen im sensiblen Verkehrsbereich kommen wird.“

In einer Ausweitung der Zuständigkeit des Verkehrskoordinators auf relevante Achsen in Schleswig-Holstein würde sich für den SPD-Bundestagsabgeordneten auch die praktische Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg mit abbilden. Rossmann: „Wo wenn nicht bei solchen praktischen Fragen kann diese Metropolregion auf ihre Bewohnerschaft einen politisch-organisatorischen Mehrwert erbringen, wenn nicht bei solch einer länderübergreifenden Gesamtplanung und Organisation.“

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