Mehr Sicherheit im Bahnhofsbereich

Im Gespräch mit Elmshorner Revierleiter Thorsten Buchwitz, MdL Beate Raudies, Stadtverordneten Dörte Köhne-Seiffert, MdB Ernst Dieter Rossmann und Chef der Elmshorner Kripo-Außenstelle Dietmar Engelhorn

Im Gespräch mit dem Elmshorner Revierleiter Thorsten Buchwitz, MdL Beate Raudies, Stadtverordneten Dörte Köhne-Seiffert, MdB Ernst Dieter Rossmann und Chef der Elmshorner Kripo-Außenstelle Dietmar Engelhorn

SPD-Abgeordneter setzt sich für mehr Videoüberwachung auf den Bahnsteigen ein

Gut gerüstet sieht sich die Elmshorner Polizei im Kampf für Recht und Sicherheit in der größten Stadt des Kreises Pinneberg. Im Gespräch mit dem Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann, der Elmshorner Landtagsabgeordneten Beate Raudies und der Vorsitzenden des örtlichen Polizeibeirates und Stadtverordneten Dörte Köhne-Seiffert sprachen der Leiter des Elmshorner Reviers Thorsten Buchwitz und der Chef der Elmshorner Außenstelle der Kripo Dietmar Engelhorn über die Situation vor Ort.

Buchwitz sieht die Polizeiarbeit in Elmshorn gut ausgestattet. Nachdem in den letzten Jahren in Fahrzeuge und Ausrüstung der Beamtinnen und Beamten investiert worden sei, werden nun die zusätzlichen Neueinstellungen erwartet. Dass sich etwas getan habe, merke man bereits auf dem Revier, da zahlreiche junge Anwärter ihre Praktika auf dem Revier bei Schutzpolizei und Kripo absolvierten. „Durch unser Ausbildungskommissariat, in dem wir alle Anwärter sowohl an die Aufgaben der Schutz- als auch der Kriminalpolizei heranführen, erhoffen wir uns, die Praktikanten nach Ende ihrer Ausbildung für eine längere Dienstzeit in Elmshorn begeistern zu können.“, betonte Revierleiter Buchwitz. Während die Schutzpolizei von den neu geschaffenen Stellen bald profitieren könne, mahnte Engelhorn an, dass auch die Kriminalpolizei zusätzliche Stellen benötige, „schließlich müsse die Kripo abarbeiten, was durch mehr Stellen und damit mehr Präsenz der Schutzpolizei  auf den Straßen an Ermittlungsansätzen  hinzukommt!“

Mit der Ausweitung der Videoüberwachung auch auf den Bereich der Fahrradstellplätze an der Ostseite des Elmshorner Bahnhofes sind die Voraussetzungen verbessert worden, um am Kriminalitätsschwerpunkt Bahnhof die Zahl der Straftaten allgemein zu verringern und die Aufklärungsquote zu erhöhen. Die Polizei regte hierzu an, auch die Bahnsteige, die in die Zuständigkeit der DB fallen, mit Kameratechnik auszurüsten. Rossmann sagte zu, sich hierfür bei den zuständigen Stellen der Bahn einzusetzen. Gemeinsamer Wunsch aller ist es auch, dass die Bundespolizei ihre Präsenz am Bahnhof wieder verstärkt. Der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann hatte sich deswegen bereits an das Bundesinnenministerium gewandt. „Wir möchten das Konzept der Zusammenarbeit von Bundes- und Landespolizei auf der einen Seite und der Stadt Elmshorn mit der Finanzierung von Räumen und der Arbeit des Streetworkers im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft Bahnhof fortsetzen. Deshalb ist die regelmäßige Präsenz der Bundespolizei sehr wichtig!“, erklärte die Kommunalpolitikerin Dörte Köhne-Seiffert. Auf Bundesebene soll die Bundespolizei mit 7.500 zusätzlichen Stellen erheblich aufgestockt werden. Rossmann: „ Davon muss auch etwas in Elmshorn durch eine verstärkte Präsenz ankommen.“

 

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