Rossmann: „Bei der Knotenstudie ist der Knoten drin“

Von der Bewertung des Hamburger Hauptbahnhofs hängen auch Maßnahmen im Kreis ab

„Es sieht aus, als wenn bei der Knotenstudie der Knoten drin ist.“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann. Nach einer aktuellen Auskunft der Bundesregierung soll die Bewertung des Knotenprojekts, mit dem auch der Ausbau des Elmshorner Bahnhofs mit einem vierten Bahnsteig verbunden sein könnte, „im Jahr 2018 abgeschlossen werden.“

„Ursprünglich sollte die Studie im vergangenen Jahr fertig werden“, macht Rossmann deutlich. „Dann hat mir der damals geschäftsführende Bundesverkehrsminister Schmidt von der CSU im Dezember die Ergebnisse für Sommer 2018 angekündigt, und jetzt sollen wir nur noch irgendwann dieses Jahr Klarheit erhalten. Das hinterlässt leider kein gutes Bild des Verkehrsministeriums.“

Rossmann erwartet, dass die Knotenstudie auch eine neue Sicht des Verkehrsministers auf die Belastung der Trasse Hamburg-Elmshorn zur Folge hat. Der SPD-Mann hatte deshalb darauf gedrungen, die Neuplanung des Elmshorner Bahnhofs zu nutzen und bundesseitig die Planung einer vierte Bahnsteigkante gleich mit zu projektieren. „Für viele Menschen im Kreis Pinneberg und darüber hinaus wäre das ein dringend nötiges positives Signal, dass sich etwas tut“, findet Rossmann. „Und es ist das Mindeste, das kommen muss, nachdem der letzte Verkehrsminister Dobrindt die Aufnahme des dritten Gleises in den Bundesverkehrswegeplan abgelehnt hat.

Auch bei seinem nächsten Gespräch mit der Bahn-Konzernbevollmächtigten für Schleswig-Holstein und Hamburg, Manuela Herbort, Ende Mai will der Abgeordnete noch einmal Druck in der Sache machen. „Es ist an der Zeit, dass wir erfahren, wohin die Reise geht“, betont Rossmann.

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