Rossmann wirbt für „lokale Partnerschaften für Demokratie“

Jugendministerin Franziska Giffey (SPD) fördert Kommunen bei Extremismus-Prävention

Noch bis 29. Juni können Städte, Gemeinden und Landkreise ihr Interesse an einer Förderung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ anmelden. Darauf hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aufmerksam gemacht. „Die geförderten Kommunen erhalten bis zu 100.000 Euro pro Jahr“, berichtet der Politiker.

Schon jetzt unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mehr als 260 Kommunen in ganz Deutschland dabei, lokale „Partnerschaften für Demokratie“ aufzubauen und eigenständig umzusetzen. In diesen Partnerschaften kommen Verantwortliche aus lokaler Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft zusammen. Sie entwickeln gemeinsam eine Strategie, um das demokratische Gemeinwesen und die Zivilgesellschaft zu stärken.

Inhaltlich richtet sich die Förderung insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z. B. Rassismus und Antisemitismus. Außerdem können auch andere Formen von demokratie- und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Gegenstand präventiver Arbeit sein sowie politisierte oder vorgeblich politisch bzw. vorgeblich religiös legitimierte Gewalt, Hass und Radikalisierung.

Kommunen, die am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ teilnehmen und eine lokale „Partnerschaft für Demokratie“ aufbauen möchten, können sich noch bis 29. Juni 2018 bei der Regiestelle „Demokratie leben!“ melden: ibk-dl@bafza.bund.de oder 030/698077-328. Weitere Informationen und Formulare zur Interessenbekundung finden sich auf der Webseite www.demokratie-leben.de/ibk2018. „Ich würde mich freuen, wenn sich auch aus dem Kreis Pinneberg Kommunen beteiligen würden“, so Rossmann.

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